Baseball: Lehrerteam setzt sich bei den 2. Lloyd Series durch

Bei der zweiten Jahrgangsmeisterschaft im Baseball/Teeball der 9. Jahrgangsstufe des Lloyd Gymnasiums, den „Lloyd Series“, setzte sich am Donnerstag vor den Herbstferien das kurzfristig zusammengestellte Lehrerteam in einem spannenden Finale mit 8:5 gegen die Klasse 9g durch. Gespielt wurde wieder auf der Anlage der „Spaden Devils“, die sowohl die Schiedsrichter stellten als auch die Ansprechpersonen für Schülerinnen und Schüler waren, die Lust hatten, mehr über den Sport zu erfahren.

In der Vorrunde wurde in zwei zuvor ausgelosten Vierergruppen gespielt, in denen sich das Lehrerteam und die 9d in Gruppe A sowie die 9g und die 9f in Gruppe B durchsetzen konnten. Im spannenden kleinen Finale setzte sich die 9f gegen die 9d am Ende mit 6:3 durch und sicherte sich den dritten Platz. Das abschließende Finale begann mit einer starken 9g, die schnell mit 5 Runs führte. Die Mannschaft der LehrerInnen kam jedoch konzentriert an das Schlagmal, glich aus und sorgte mit gutem Defensivspiel dafür, dass die routinierte 9g zu keinen weiteren Runs kam. Am Ende führten drei weitere Runs zu einem Erfolg der Lehrkräfte, doch der Spaß an dieser Jahrgangsmeisterschaft stand klar im Fokus.

Alle Klassen zeigten zum Teil sehr ansprechende Leistungen, wenn man bedenkt, dass erst seit Schuljahresbeginn diese doch recht komplizierte Sportart trainiert wurde.

Alle Beteiligten haben ebenfalls sehr großen Einsatz gezeigt. An dieser Stelle soll noch einmal erwähnt werden, dass Herr Rühmann bereits im ersten Spiel einen doppelten Nasenbeinbruch erlitt. Alle Turnierteilnehmer wünschten ihm gute Besserung. Herr Rühmann ist nun wieder im aktiven Dienst und schön wie immer.

Die verantwortlichen SportlehrerInnen und die Vertreter der Spaden Devils freuen sich schon darauf, diese junge Schulmeisterschaft im kommenden Jahr zum dritten Mal auszurichten.

Wer Interesse am Baseballsport bekommen hat kann sich bei Herrn Jahic melden, der gerne weiteren Kontakt zum Verein herstellt.

(JAH/11.2018)

Schülersprecher-Team 2018/19 sind „Lloyd’s Presidents“

Am Mittwoch, den 26.09.2018 fanden die Schülersprecherwahlen im Lloyd Gymnasium statt, in deren Vorfeld sich drei Kandidatenteams einen heiß umkämpften Wahlkampf mit Flyern, Plakaten und Infoständen lieferten:

Team „Triple V“, Team „Lloyd 4 Us“ und Team „Lloyd’s Presidents“

Der Wahlkampf gipfelte dann am 26.09. in einer für alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I verbindlichen, ganztägigen Podiumsveranstaltung der drei Teams im Leseclub unserer Schule. Dort bekamen die Kandidatinnen und Kandidaten noch einmal Gelegenheit, sich der versammelten Schülerschaft persönlich vorzustellen, ihre Wahlprogramme genauer zu erläutern und im gegenseitigen Diskurs auf Stimmenfang zu gehen.

Dabei sorgte das besondere Format dieser schulöffentlichen Wahlkampfveranstaltung auch dafür, dass sich die Teams mit ihren Sprecherinnen und Sprechern nicht nur auf die Argumentationen der jeweils gegnerischen Teams einstellen mussten sondern sich darüber hinaus auch den direkten Nachfragen aus dem interessierten Publikum zu stellen hatten – Schlagfertigkeit und Eloquenz waren hier in ganz besonderem Maße gefragt.

Im Anschluss hieran gaben die Schülerinnen und Schüler ihre Stimmen ab und die Auszählung begann sofort im Beisein der Abgeordneten. Das Ergebnis wurde mit großer Spannung erwartet und fiel denkbar knapp mit Unterschieden von nur wenigen Stimmen zugunsten der „Lloyd‘s Presidents“ aus.Da aber noch auf die Briefwahl von drei auf Klassenreise befindlichen sechsten Klassen gewartet werden musste, war das Ergebnis am Ende des Tages jedoch immer noch offen. Jedes der drei Teams konnte sich über die Herbstferien noch gerechtfertigte Hoffnungen auf den Wahlsieg machen.

Letztendlich bestätigte aber auch die Auszählung der verbleibenden Stimmen die „Lloyd‘s Presidents“ mit ihren Sprecherinnen Erisa Lami und Meryem Gündogmus als neu gewähltes Schulsprecherteam 2018/19 mit 259 zu 226 zu 216 Stimmen. (Das ergibt bei 19 ungültigen Stimmzetteln eine Gesamtwahlbeteiligung von 92 %.)

(BOL/11.2018)

Zum Team der „Lloyd‘s Presidents“ gehören:
Erisa Lami, Aleyna Senghülsen, Meryem Gündogmus und Nisa Bicen (alle 9a), Asena Kaya (9b), Enie Krämer (9e), Esra Sara Öztürk (8d), Berkant Topal (7a), Yusuf Karakoca (7f), Ensar Karakoca (6c), Tony Truong (5b)

Berufsinformationstag 2018


Der Berufsinformationstag für die Schüler*innen der Qualifikationsphase 1 fand traditionell wieder Mitte November im Lloyd Gymnasium statt.

Im Jahr 2018 beteiligten sich über 50 Referenten aus den unterschiedlichsten Berufsrichtungen und Schüler*innen aller Bremerhavener Oberstufen wurden erwartet.

Die Nordsee Zeitung berichtete: NZ-Bericht vom 20.11.2018

Polizei bei Berufsinformationsmesse

Parcours bei einer Berufsinformationsmesse? Ja genau! Am Montag, den 19.11.2018, fand am Lloyd Gymnasium in Bremerhaven die alljährliche Berufsmesse für die Q1 statt, wo sich Schüler über ihren jeweiligen Traumberuf, sowie über weitere Berufe und auch Studium informieren konnten. Die Veranstaltung fing um neun Uhr an und ging bis 14 Uhr.
Unter den 53 vertretenden Berufen war auch die Polizei Niedersachsen anwesend, diese hielt nicht nur einen Vortrag, sondern präsentierte auch den Einstellungsparcours in der Bogenhalle, an dem einige Schülerinnen und Schüler von verschiedenen Schulen teilnehmen konnten. Der Parcours bestand aus zehn verschiedenen Herausforderungen, beispielsweise durch drei Kastenteile krabbeln, über eine aufgestellte Matte klettern oder durch einen Stufenreck springen. Die Aufgaben stellten interessanterweise für einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer Schwierigkeiten dar, wurden jedoch teilweise gut gemeistert, was Hoffnung auf einen erfolgreichen Einstellungstest bei der Polizei macht! (Journalistenclub: LWie/11/2018)

Beruf: Journalist

Neben den unterschiedlichsten Vorträgen und Informationen zu diversen Berufen, gab es auch die Möglichkeit, mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Dabei ergab sich ein interessantes Gespräch mit Ann-Kathrin Brocks, eine Projektredakteurin der Nordsee-Zeitung. Sie arbeitet schon lange bei der Nordsee-Zeitung und hält seit vier Jahren bei dem Berufsinformationstag des Lloyd Gymnasiums Vorträge. Frau Brocks erzählte, dass sie es immer genieße am BIT teilzunehmen und auch vorhabe, im nächsten Jahr wiederzukommen, mit dem Ziel, den Journalismus den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen und Einblicke in das Berufsleben einer Journalistin zu gewähren.
Ganz besonders spannend an ihrem Beruf finde sie unter anderem den Kontakt zu anderen Menschen und Auseinandersetzung mit aktuellen politischen und gesellschaftlichen Problemen. Dies war einer von vielen sehr aufschlussreichen Kontakten zu Menschen, die mitten im Berufsleben stehen und Schülerinnen und Schülern somit den Weg ins Berufsleben erleichtern können. (Journalistenclub: EUsb/11/2018)

Gedenken an Euthanasie-Opfer


Die Schülerinnen des Lloyd Gymnasiums, Jasmin Wagner, Luisa Garms, Gaureka Selveratnam und Abelina Stelling besuchten Ende September nun das Grab des Euthanasie-Opfers Käthe Spreen in Beverstedt, nachdem sie sich im Rahmen des Tages der Stadtgeschichte ausführlich mit dem Thema und dem Schicksal der damals jungen Frau auseinander gesetzt haben. Der ehemalige Bürgermeister Martin Bensen begleitete die Schülerinnen, für die das Lernen am historischen Ort zu einem eindringlichen und bewegenden Erlebnis wurde.

Mehr lesen im Artikel der Nordsee-Zeitung vom 29.09.2018.

China-Austausch 2018

Vom 14. bis 29. September 2018 sind zwölf Schüler*innen der Oberstufe, E Phase bis Q2, im Rahmen unseres Schüleraustausches in unserer Partnerschule Middle School Nr. 109 in Peking. Zunächst haben sie fünf Tage in Shanghai im Hotel gewohnt und haben die Metropole kennengelernt. Dann ging es mit dem Schnellzug nach Peking. Sie sind alle ganz begeistert von diesem Abenteuer.

Das Schülerleben ist in China ein komplett anderes als in Deutschland. Morgens um 7:00 Uhr beginnt der Unterricht nach durchschnittlich einer Stunde Fahrtzeit zur Schule. Er endet erst um 17:30 Uhr. Dann geht es wieder eine Stunde nach Hause und nun folgen die Hausaufgaben bis Mitternacht. Das Zusammenleben in den chinesischen Familien ist für viele eine ganz neue Erfahrung.Ein Highlight in Peking ist natürlich immer der Besuch der chinesischen Mauer… ( HTL)

Patenschaft mit dem Philharmonischen Orchester besiegelt


Schon seit zwei Jahren finden regelmäßig Konzerte des Philharmonischen Orchesters im Lloyd Gymnasium statt. Zu Beginn dieser Besuche gibt es immer Workshops mit Schüler*innen aus wechselnden Jahrgangsstufen zu unterschiedlichen Themen, Instrumenten oder Motiven, die im Zusammenhang zum aktuellen Konzert stehen.
Am Ende kommen dann viele andere Schüler*innen dazu, denen das Erarbeitete präsentiert wird, und um dem Konzert mit Erklärungen zu lauschen. Beim letzten Mal war dies „Ein Sommernachtstraum“…
Nun hat das Philharmonische Orchester ein Gesamtkonzept entwickelt und das Lloyd Gymnasium hat gemeinsam mit zwei anderen Schulen die Patenschaftsverträge für das „philkl@ng“ genannte Projekt unterschrieben.

Mehr lesen im Artikel der Nordsee-Zeitung vom 29.09.2018.

„Aus Fremden werden Freunde“ – Interkulturelles Gemeinschaftsprojekt von Lloyd Gymnasium Bremerhaven und V. Lyzeum Danzig

Im Rahmen des seit zehn Jahren am Lloyd Gymnasium bestehenden Schüleraustausches mit dem V. Lyzeum in Danzig haben sich die Teilnehmer in diesem Jahr für ein besonderes Projekt beim Deutsch-Polnischen Jugendwerk beworben. Die Projektidee „Aus Fremden werden Freunde“, die sich gegen Rassismus und für eine diversitätsbewusste Bildung ausspricht, schaffte es unter die 20 besten und erhält deshalb eine besondere Förderung. Die deutschen Schüler*innen, unter denen sich auch vier Schüler*innen des SZ Geschw. Scholl befanden, waren Anfang September in Danzig und haben dafür in Workshops zu Vielfalt, Anderssein sowie Flucht und Migration gearbeitet und auch das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Stutthof besucht. Entstandene Plakate u.a. Ergebnisse wurden unter großem öffentlichen Interesse schon in Danzig vorgestellt.
Siehe unter Gdansker Nachrichten

Am Montag, 24.09.2018, wurden im Medienzentrum Bremerhaven die gesamten Projektergebnisse in englischer Sprache vorgestellt. Herr Stadtrat Frost begrüßte die Teilnehmer, Betreuer und Eltern und betonte, dass es ein Recht in der Welt von heute sei, anders bzw. unterschiedlich sein zu dürfen, denn heute leben wir gemeinsam zusammen in einer von Vielfalt geprägten europäischen Familie. Er würdigte das ehrgeizige Projekt, wobei er ebenso auf die wichtigen Ziele eines Austausches, eine andere Kultur und andere Menschen an anderen Orten kennen zu lernen und natürlich Kontakte und Freundschaften zu knüpfen, einging.

Die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik und die engagierte Zusammenarbeit der deutschen und polnischen Schüler*innen, die im Moment Bremerhaven besuchen, mündete in kleinen Interviewfilmen. Gemeinsam mit Sprachanfängern aus der Vorbereitungsklasse (mit Flüchtlingskindern) brachten Sie hier das Projekt zum Abschluss: sie führten einerseits Interviews mit ihnen und einem syrischen Flüchtling, Farhad Haji, über ihre Schicksale und Gründe, warum sie die Wege aus der Fremde auf sich genommen haben und nun in Bremerhaven/ Danzig leben. Andererseits befragten sie lokale Persönlichkeiten, wie Frau Häußler, Bibliothekarin und Betreuerin des Stadtcafés, und Frau Möhle, die die Beschulung der Einwanderer in Bremerhaven koordiniert, über ihre Erfahrungen mit und Einstellungen zu Vielfalt, Anderssein und Flucht.

Die Schüler*innen setzten sich zudem humorvoll in kleinen Sketchen mit ihren eigenen Vorurteilen gegenüber dem anderen Land auseinander und kamen zu dem Schluss, dass Toleranz nur entsteht, wenn man auch gemeinsam über sich selbst lachen kann und man niemanden beurteilen kann, wenn man ihn nicht selbst getroffen hat. Den Abschluss bildete das gemeinsame Essen mit selbst zubereiteten internationalen Leckerbissen in entspannter Atmosphäre.

Auch darin liegt der besondere Wert des Projekts: denn nur in der Beschäftigung mit und im kritischen Reflektieren des eigenen Handelns Fremden, insbes. Flüchtlingen gegenüber wird eine bewusste Entscheidung für Toleranz und Öffnung gegenüber Fremden erreicht. Somit ist dieses interkulturelle Projekt tagesaktuell.

Alle Projektergebnisse gehen nun dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk zur Beurteilung zu und werden im Februar 2019 in Berlin einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Ansprechpartner für die Filme und das gesamte Projekt:
Frau Krämer, stellv. Schulleiterin Lloyd Gymnasium (Tel: 0471-3000152)
Frau Siemer und Frau Neumann, Projektbetreuerinnen

Zu lesen auch in den lokalen online-Nachrichten unter www.bremerhaven.de

Lloyd-Schüler siegreich beim 1. Geestland Schachturnier 2018 im NIGB

Am 19. September 2018 fand in Bad Bederkesa das 1. Geestland Schnell-Schachturnier mit Schüler*innen des Lloyd Gymnasium Bremerhavenstatt. Begleitet und unterstützt wurden sie von Hr. Breitschuh (Leiter der Schach AG). Insgesamt nahmen 46 Schüler aus 4 Schulen (NIGB, Karl-Marx-Schule, Kreisgymnasium Langen, Lloyd Gymnasium) teil.
In der Gruppe (3, 11-12 Jahre) spielten 16 Schüler/innen. Dort erreichten Leon Schmunk den ersten, Tizian Peschel den zweiten und Filippo Lamy den fünften Platz. In der Gruppe (4/5, 13-16 Jahre) erreichte Paul Michael Merz den dritten Platz.

Wir gratulieren herzlich!

Lloyd Schüler beleben Erinnerungskultur

Tag der stadthistorischen Bildung (NZ: 17.09.2019)

Der Tag der stadthistorischen Bildung am 18. September 2018 ist der Tag, an dem vor 74 Jahren Bomben auf Bremerhaven fielen und große Teile der Stadt zerstört wurden. Seit vier Jahren gibt es diesen Projekttag an den Schulen der Stadt, der anlässlich des 70. Jahrestages der Bombardierung Bremerhavens ins Leben gerufen wurde.Es ist ein historischer Tag – ein Tag der Erinnerung an das Geschehene und ein Tag der Mahnung heute, denn wir müssen daran erinnern, dass die Zerstörung der Stadt schon 1933 mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten begann.

Vor dem Hintergrund, dass es immer weniger Zeitzeugen gibt, und den aktuellen Entwicklungen in Deutschland, die mit Fremdenfeindlichkeit einhergehen, ist es insbesondere für junge Menschen wichtig, gefährliche gesellschaftliche Entwicklungen erkennen zu können.

In diesem Jahr waren es wieder die Oberstufenschüler*innen des Lloyd Gymnasiums, die diesen Tag vorbereitet haben. An 50 Stationen in der Stadt erklärten sie, was an dieser Stelle im Nationalsozialismus geschehen ist. Die Schüler der Abschlussklassen der Sek I, aber auch Anwohner, Bürger und Touristen hörten sich die Vorträge an.

Die besten Beiträge wurden von Stadtrat Frost mit dem Harry-Gabcke-Preis ausgezeichnet. Die Preisträger sind Anna Rosenbohm, Johanna Kruse, Kariandra Steinwender, Alizée Schulz, Lara Krüger und Sinan Woyke Pereira. ( NMN/JUC)

Tag der stadthistorischen Bildung (NZ: 19.09.2018)