Besuch des US-Generalkonsuls Rick Yoneoka

Welche Aufgaben hat ein Generalkonsul? Wie steht es um die Beziehungen zwischen Deutschland und den USA? Welche Einschätzung vertreten Sie zu Klimaschutz, Strafzöllen, Waffen für Lehrer an US-Schulen oder der aktuellen Krise in Venezuela?
Mit diesen und weiteren Fragen konfrontierten Schülerinnen und Schüler des Lloyd Gymnasiums am Montag, 06.05.2019, den US-Generalkonsul in Hamburg, Rick Yoneoka. In seinen Antworten bemühte sich der Diplomat zum Einen den Zuhörern die US-Positionen zu diesen Themen zu erläutern und zum Anderen die Bedeutung der Freundschaft zwischen USA und Deutschland auf persönlicher wie kultureller, gesellschaftlicher, ökonomischer und politischer Ebene herauszustellen. Besonders interessant waren hierbei die Einblicke, die der US-Generalkonsul in seine langjährige Tätigkeit als Diplomat gewährte und in denen er mit persönlicher Erfahrung über einzelne Entwicklungen in Gambia, Venezuela und Deutschland berichtete. Wir danken ihm herzlich für seinen Besuch.
BAT/05/2019

Spanien-Austausch: Klimahaus-Besuch

Nach dem Wochenende in den Gastfamilien konnten die spanischen Schülerinnen am Unterricht in der Schule teilnehmen.
Am Dienstag (26.03. 2019) ist die Austauschgruppe mit einer 9. Klasse im Rahmen der Schulkinowoche ins Kino und im Anschluss ins Klimahaus gegangen. Dort haben sehr unterhaltsame und erinnerungsreiche Stunden verbracht.

Spanien-Austausch: Die Spanier kommen!

Am ersten Schultag wurde die Austauschgruppe aus Madrid der Schulleitung vorgestellt. Die SchülerInnen konnten beide Schulgebäude kennen lernen und im Anschluss einen Spaziergang im Stadtzentrum und im Hafen- und Deichbereich machen. Die gemeinsame Zeit endete vorerst mit einer sehr interessanten Hafenrundfahrt bei herrlichem Wetter, bevor die SchülerInnen das Wochenende zusammen mit den Gastfamilien verbrachten.!

Spanien-Austausch: Bericht 4 – Ausflug nach Segovia

Am Freitag, 22.02.2019, sind wir, der Deutschkurs, nach Segovia gefahren, einer sehr schönen und historischen Stadt nördlich von Madrid. Die Altstadt ist besonders schön, mit der schönen Kathedrale, alten Kirchen und Straßen voller Geschäfte. Aber am schönsten ist auf jeden Fall das berühmte Aquädukt, das Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr. von den Römern fertig gebaut wurde. Das Wetter machte wieder mit und wir hatten einen sehr schönen Mittag in der Stadt.

Spanien-Austausch: Bericht 3 – Ein normaler Unterrichtstag

Im Sportunterricht

Der zweite Unterrichtstag war sehr interessant und informativ. Besonders im Deutschunterricht, in welchem wir die deutsche und spanische Sprache spielerisch beigebracht bekamen, hatten wir viel Spaß und haben viel gelacht. Auch im Englischunterricht konnten wir ein wenig lernen.
In den Pausen sitzen wir beisammen und bringen uns gegenseitig deutsche und spanische Wörter bei. Dadurch wird die spanische Sprache spielerisch näher gebracht. Schon nach vier Tagen wurden aus Fremden gute Freunde. (bearb. nach Lia Moog)

Spanien-Austausch: Bericht 2 – In Madrid

In Madrid

„Zuerst haben wir den „Palacio Real“ (Königspalast) gesehen. Dann sind wir durch einige Straßen gelaufen, während uns etwas zur Geschichte von Madrid erzählt wurde.
Danach kamen wir am Platz „Plaza Mayor“ an, wo wir ein Brot mit frittierten Tintenfischringen (bocadillo de calamares) gegessen haben.
Später gingen wir zur „Puerta del Sol“, wo wir die Statue „El Oso y el Madroño“  und viele Läden angeschaut haben. Daraufhin sind wir zur bekannten Straße „Gran Vía“ gegangen.
Nachdem wir dort waren, sind wir in einen Park (Parque del Retiro) gegangen, wo wir unser Brot gegessen haben. Als wir fertig waren, hat uns ein kleiner Schulbus abgeholt und zur Schule gebracht.“ (Victoria)

„ En Madrid hemos visitado el Palacio Real. Después hemos ido por algunas calles y nos han explicado la historia de los monumentos de Madrid. Por esas calles hemos llegado a la Plaza Mayor y nos hemos tomado un bocadillo de calamares. Luego hemos llegado a la Puerta del Sol y hemos visto la estatua del Oso y el Madroño. También nos han dejado unas horas libres para comprar en la Gran Vía y hemos terminado yendo a El Retiro a comer. Después nos ha recogido el autobús para volver al colegio.“

In der Stadt

Hier geht es zur Homepage der Schule in Madrid

Spanien-Austausch: Bericht 1

In der Schule…

Nach einer langen Reise gestern nach Madrid haben wir heute unseren ersten Schultag in der Schule Los Sauces in Madrid. Die Schülerinnen und der Schüler fühlen sich sehr wohl in ihren spanischen Familien und haben heute in der Schule auch ihre Klasse kennengelernt und am Unterricht teilgenommen. (LER/19.02.2019)

Lloyd Schüler in China

Vom 14. bis 29. September 2018 sind zwölf Schüler*innen der Oberstufe, E Phase bis Q2, im Rahmen unseres Schüleraustausches in unserer Partnerschule Middle School Nr. 109 in Peking. Zunächst haben sie fünf Tage in Shanghai im Hotel gewohnt und haben die Metropole kennengelernt. Dann ging es mit dem Schnellzug nach Peking. Sie sind alle ganz begeistert von diesem Abenteuer. Das Schülerleben ist in China ein komplett anderes als in Deutschland. Morgens um 7:00 Uhr beginnt der Unterricht nach durchschnittlich einer Stunde Fahrtzeit zur Schule. Er endet erst um 17:30 Uhr. Dann geht es wieder eine Stunde nach Hause und nun folgen die Hausaufgaben bis Mitternacht. Das Zusammenleben in den chinesischen Familien ist für viele eine ganz neue Erfahrung.
Ein Highlight in Peking ist natürlich immer der Besuch der chinesischen Mauer…
(26.09.2018 HTL) Berichte folgen!

„Aus Fremden werden Freunde“ – Interkulturelles Gemeinschaftsprojekt von Lloyd Gymnasium Bremerhaven und V. Lyzeum Danzig

Im Rahmen des seit zehn Jahren am Lloyd Gymnasium bestehenden Schüleraustausches mit dem V. Lyzeum in Danzig haben sich die Teilnehmer in diesem Jahr für ein besonderes Projekt beim Deutsch-Polnischen Jugendwerk beworben. Die Projektidee „Aus Fremden werden Freunde“, die sich gegen Rassismus und für eine diversitätsbewusste Bildung ausspricht, schaffte es unter die 20 besten und erhält deshalb eine besondere Förderung. Die deutschen Schüler*innen, unter denen sich auch vier Schüler*innen des SZ Geschw. Scholl befanden, waren Anfang September in Danzig und haben dafür in Workshops zu Vielfalt, Anderssein sowie Flucht und Migration gearbeitet und auch das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Stutthof besucht. Entstandene Plakate u.a. Ergebnisse wurden unter großem öffentlichen Interesse schon in Danzig vorgestellt. (Siehe unter: https://m.trojmiasto.pl/nauka/Obcy-staja-sie-przyjaciolmi-Tak-gdanscy-licealisci-widza-imigrantow-n127311.html)

Am Montag, 24.09.2018, wurden im Medienzentrum Bremerhaven die gesamten Projektergebnisse in englischer Sprache vorgestellt. Herr Stadtrat Frost begrüßte die Teilnehmer, Betreuer und Eltern und betonte, dass es ein Recht in der Welt von heute sei, anders bzw. unterschiedlich sein zu dürfen, denn heute leben wir gemeinsam zusammen in einer von Vielfalt geprägten europäischen Familie. Er würdigte das ehrgeizige Projekt, wobei er ebenso auf die wichtigen Ziele eines Austausches, eine andere Kultur und andere Menschen an anderen Orten kennen zu lernen und natürlich Kontakte und Freundschaften zu knüpfen, einging.

Die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik und die engagierte Zusammenarbeit der deutschen und polnischen Schüler*innen, die im Moment Bremerhaven besuchen, mündete in kleinen Interviewfilmen. Gemeinsam mit Sprachanfängern aus der Vorbereitungsklasse (mit Flüchtlingskindern) brachten Sie hier das Projekt zum Abschluss: sie führten einerseits Interviews mit ihnen und einem syrischen Flüchtling, Farhad Haji, über ihre Schicksale und Gründe, warum sie die Wege aus der Fremde auf sich genommen haben und nun in Bremerhaven/ Danzig leben. Andererseits befragten sie lokale Persönlichkeiten, wie Frau Häußler, Bibliothekarin und Betreuerin des Stadtcafés, und Frau Möhle, die die Beschulung der Einwanderer in Bremerhaven koordiniert, über ihre Erfahrungen mit und Einstellungen zu Vielfalt, Anderssein und Flucht.

Die Schüler*innen setzten sich zudem humorvoll in kleinen Sketchen mit ihren eigenen Vorurteilen gegenüber dem anderen Land auseinander und kamen zu dem Schluss, dass Toleranz nur entsteht, wenn man auch gemeinsam über sich selbst lachen kann und man niemanden beurteilen kann, wenn man ihn nicht selbst getroffen hat. Den Abschluss bildete das gemeinsame Essen mit selbst zubereiteten internationalen Leckerbissen in entspannter Atmosphäre.

Auch darin liegt der besondere Wert des Projekts: denn nur in der Beschäftigung mit und im kritischen Reflektieren des eigenen Handelns Fremden, insbes. Flüchtlingen gegenüber wird eine bewusste Entscheidung für Toleranz und Öffnung gegenüber Fremden erreicht. Somit ist dieses interkulturelle Projekt tagesaktuell.

Alle Projektergebnisse gehen nun dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk zur Beurteilung zu und werden im Februar 2019 in Berlin einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Ansprechpartner für die Filme und das gesamte Projekt:
Frau Krämer, stellv. Schulleiterin Lloyd Gymnasium (Tel: 0471-3000152)
Frau Siemer und Frau Neumann, Projektbetreuerinnen

Zu lesen auch in den lokalen online-Nachrichten unter www.bremerhaven.de