Deutsch-französisches Umweltprojekt (1. Film)


5 minutes pour l’écologie – und was tust du für den Umweltschutz?

Seit März 2021 nimmt die Klasse 6d des Lloyd Gymnasiums an einem deutsch-französischen Umweltprojekt mit dem Titel „5 minutes pour l‘écologie“ (5 Minuten für die Nachhaltigkeit) teil. Das Projekt wurde von der jungen Französin Pauline Perchery initiiert, die in ihrer Studienzeit ein Auslandsjahr in Bremerhaven verbracht hat und mittlerweile für eine außerschulische Bildungseinrichtung in Südfrankreich arbeitet, das CEMÉA Occitanie in Montpellier. In ihrem Projekt arbeiten unsere SchülerInnen der 6d virtuell mit jungen Erwachsenen aus Montpellier und vom Bremer Jugendring zusammen. Wir alle haben Kurzfilme zu verschiedenen Umweltthemen erstellt, die dann mit Untertiteln auf Deutsch oder Französisch ergänzt wurden.
Ab Mai 2021 veröffentlicht das CEMÉA nun jede Woche einen dieser Filme über seinen Youtube Kanal. Hier geht es zum ersten Film:

Das erste Projekt-Video der Klasse 6d wurde von unseren französischen Partnern veröffentlicht…

Im Sommer ist ein Besuch der Gruppe aus Montpellier in Bremerhaven und Bremen geplant – wenn die Corona-Pandemie es zulässt. (HUE)

Lloyd-Schülerinnen in der Regionalrunde des Bundesfremdsprachenwettbewerbs


In diesem Jahr haben sich insgesamt drei Teams für die Regionalrunde des Bundesfremdsprachenwettbewerbs in Bremen qualifiziert und konnten die Jury mit ihren kreativen Beiträgen überzeugen. Sie schafften es unter die besten 20 Teams von insgesamt 57.

Die Teams bestehend aus den Schülerinnen Lena, Svea, Arianna, Mareile, Leona, Fiona aus der 9 f (Bild 1 v.l.n.r.) und Donieta, Olga und Emily, ebenfalls aus der 9 f, bewiesen ihr sprachliches Talent mit Beiträgen auf Englisch. Die Schülerinnen Clara, Ayleen und Vivien aus der E-Phase (Bild 2, v.l.n.r.) stellten ihre Italienischkenntnisse in einem Audiobeitrag mit dem Titel „Gita in barca attraverso Venezia“ unter Beweis und erhielten den 3. Landespreis mit einem Geld- sowie einem Buchpreis. Auch das Team bestehend aus den Schülerinnen Bianca, Aparna und Titilayo aus der E-Phase nahmen mit Erfolg am Wettbewerb teil.

Wir gratulieren allen drei Teams für diese großartige Leistung! (PLB)

Hervorragende Ergebnisse beim CAE

Bili Logo

Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern der beiden letztjährigen bilingualen E-Phasen zum erfolgreichen Bestehen des diesjährigen CAE (Cambridge Certificate of Advanced English).
Hier sind die außergewöhnlichen Ergebnisse:
Insgesamt haben sich 31 Schülerinnen und Schüler für das CAE angemeldet von denen 24 das CAE auf dem Niveau C1 bestanden haben, eine weitere Schülerin sogar mit C2. Dies bedeutet, dass 79,5% das CAE auf dem Niveau C1 bestanden haben.
Ein toller Erfolg! Herzlichen Glückwunsch! (BAR)

Cambridge Certificate of Advanced English

Schüler*innen, die das bilinguale Profil belegen, haben im 2. Halbjahr der Einführungsphase die Möglichkeit, sich auf das Cambridge Certificate of Advanced English (CAE, CERF-Niveau C 1) vorzubereiten. Im letzten Jahr haben sich 24 SuS angemeldet, von denen 2 sogar die Prüfung auf dem C2 Niveau bestanden haben. Nach einer halbjährlichen Vorbereitung auf die Prüfung, haben sich in diesem Jahr, trotz COVID-19, 31 SuS aus den beiden bilingualen Klassen für das CAE angemeldet, um am 11.07.und am 14.07.20 die Prüfung für das CAE abzulegen.

C1 Advanced

Das CAE bescheinigt sehr gute Englischkenntnisse auf dem Niveau C1. Es ist Voraussetzung für ein Studium an vielen angelsächsischen Universitäten, für ein Englischstudium an vielen Universitäten in Deutschland, für viele internationale Studiengänge an Universitäten und Fachhochschulen sowie für die Immigration nach Australien. Die Prüfung besteht aus den 4 Teilen: Reading & Use of English, Writing, Listening und Speaking.

Source diagram: https://www.eaquals.org/our-expertise/cefr/i

Erasmus+: Hospitationen in Wavre


Vom 09. bis zum 13. März 2020 hospitierten zwei Lehrer im Rahmen des K1 Erasmus+ Projektes an der Le Verseau-ELCE Schule in Wavre (Beglien). Dort beobachteten sie neben den Fördermaßnahmen für Lernende, die keine französischen Muttersprachler sind, das unterrichtliche Geschehen und die Zusammenarbeit und vielfältigen Projekte des dortigen Kollegiums.

Am freien Mittwochnachmittag und abends blieb dann noch Zeit, um einen Ausflug ins nahegelegene Brüssel zu unternehmen und die Kultur Belgiens kennenzulernen.

Wir bedanken uns bei den Lehrkräften und SchülerInnen in Wavre für ihre Gastfreundschaft und hoffen auf einen Gegenbesuch in Bremerhaven. (GRI, CHA)

Erasmus+: Hospitationen in Bukarest


Vom 27. bis 31. Januar 2020 besuchten zwei Lehrer das Deutsche Goethe Kolleg in Bukarest in Rumänien – das Colegiul German Goethe, Bucuresti. – und konnten dort an unterschiedlichen Stationen einen Einblick in das Schulleben gewinnen und die besondere Organisation der auf das deutsche Abitur vorbereitenden Schule kennen lernen.

Das Deutsche Goethe Kolleg ist die Schule der deutschen Minderheit in Bukarest – eine Schule mit langer Tradition. Sie wurde bereits im 19. Jahrhundert gegründet und besteht seitdem an unterschiedlichen Orten fort. Durch das verfassungsmäßige Recht der Minderheiten auf Bildung in der eigenen Sprache gab es auch im Sozialismus hier eine Duldung. Seit 1992 trägt sie den Namen „Deutsches Goethe-Kolleg“ – seitdem findet eine intensive Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft statt, die sich insbesondere in der deutschen Spezialabteilung erkennen lässt, in welcher deutsche Landes- und Bundesprogrammlehrkräfte auf Deutsch unterrichten und die Schüler*innen auf das deutsche Abitur vorbereiten und abnehmen.

Die Schule ist auch aufgrund der Unterrichtssprache Deutsch, eine auch bei Rumänen sehr beliebte Schule, da der Abschluss dem deutschen Abitur gleicht und als Eintrittskarte für eine Ausbildung in Deutschland bzw. für den deutschen Arbeitsmarkt gilt. Dies zeigt sich nicht zuletzt in der Schülerzahl von 2000 Schüler*innen in 12 Jahrgängen sowie Vorschule und Kindergarten. Die hohe Schülerzahl führt zu großen Klassenstärken (bis zu 36 Schüler pro Klasse) und einer räumlichen Enge, die wiederum dazu führte, dass der Unterricht in zwei Schichten vor- und nachmittags durchgeführt wird. (BAT/JUC)

Erasmus+: Hospitationen in Las Palmas de Gran Canaria


Vom 13. bis 17. Januar 2020 besuchten zwei Lehrerinnen die Schule IES El Rincón in Las Palmas de Gran Canaria (Spanien), um mehr über die dortige Integration von Sprachanfänger*innen zu erfahren. Die IES El Rincón ist eine staatliche weiterführende Schule der Klassenstufen sieben bis zwölf, welche mit einer Hochschulzugangsberechtigung (Bachillerato) abschließt. Alternativ besteht die Möglichkeit, am gleichen Schulstandort eine Berufsausbildung im IT-Bereich zu absolvieren.

Unter den ca. 1000 Schüler*innen der Schule befinden sich einige Sprachanfänger*innen. Sie verlassen drei Stunden pro Woche den Regelunterricht für den Unterricht im Fach Spanisch als Zweitsprache. Dies geschieht vornehmlich während sprachlich komplexerer Fächer. Derzeit besteht die Lerngruppe aus vier Schülerinnen, es dürfen höchstens 12 Schüler*innen gleichzeitig an diesem Unterricht teilnehmen. Laut Gesetz beträgt die maximale Verweildauer ein Jahr. Dies gilt auch, wenn zunächst in der lateinischen Schrift alphabetisiert werden muss.

Der Schwerpunkt des Unterrichts liegt auf der kommunikativen Kompetenz, welche sich auf spielerische Weise angeeignet wird. Dazu wird verstärkt mit verschiedenen Bildmaterialien gearbeitet; ein Lehrwerk ist nicht vorhanden.

Englischsprachige Muttersprachler können an der IES EL Rincón in die bilingualen Lerngruppen integriert werden, die es in jeder Jahrgangsstufe gibt. Um diese besuchen zu können, müssen die Schüler*innen nach der sechsjährigen Grundschule einen Englischtest bestehen. Die Noten in allen anderen Fächern sind jedoch kein Auswahlkriterium. Ab dem ersten Jahr in der weiterführenden Schule werden die Schüler*innen in Mathematik, Biologie, Kunst und in der Kombination von Geschichte und Geographie bilingual unterrichtet. Dabei sollte der Unterricht im Hinblick auf die gezielte Einsprachigkeit stattfinden, was jedoch nicht immer umgesetzt werden kann. (PLB/SÖF)