Erasmus+: Hospitationen in Wavre


Vom 09. bis zum 13. März 2020 hospitierten zwei Lehrer im Rahmen des K1 Erasmus+ Projektes an der Le Verseau-ELCE Schule in Wavre (Beglien). Dort beobachteten sie neben den Fördermaßnahmen für Lernende, die keine französischen Muttersprachler sind, das unterrichtliche Geschehen und die Zusammenarbeit und vielfältigen Projekte des dortigen Kollegiums.

Am freien Mittwochnachmittag und abends blieb dann noch Zeit, um einen Ausflug ins nahegelegene Brüssel zu unternehmen und die Kultur Belgiens kennenzulernen.

Wir bedanken uns bei den Lehrkräften und SchülerInnen in Wavre für ihre Gastfreundschaft und hoffen auf einen Gegenbesuch in Bremerhaven. (GRI, CHA)

Erasmus+: Hospitationen in Bukarest


Vom 27. bis 31. Januar 2020 besuchten zwei Lehrer das Deutsche Goethe Kolleg in Bukarest in Rumänien – das Colegiul German Goethe, Bucuresti. – und konnten dort an unterschiedlichen Stationen einen Einblick in das Schulleben gewinnen und die besondere Organisation der auf das deutsche Abitur vorbereitenden Schule kennen lernen.

Das Deutsche Goethe Kolleg ist die Schule der deutschen Minderheit in Bukarest – eine Schule mit langer Tradition. Sie wurde bereits im 19. Jahrhundert gegründet und besteht seitdem an unterschiedlichen Orten fort. Durch das verfassungsmäßige Recht der Minderheiten auf Bildung in der eigenen Sprache gab es auch im Sozialismus hier eine Duldung. Seit 1992 trägt sie den Namen „Deutsches Goethe-Kolleg“ – seitdem findet eine intensive Zusammenarbeit mit der deutschen Botschaft statt, die sich insbesondere in der deutschen Spezialabteilung erkennen lässt, in welcher deutsche Landes- und Bundesprogrammlehrkräfte auf Deutsch unterrichten und die Schüler*innen auf das deutsche Abitur vorbereiten und abnehmen.

Die Schule ist auch aufgrund der Unterrichtssprache Deutsch, eine auch bei Rumänen sehr beliebte Schule, da der Abschluss dem deutschen Abitur gleicht und als Eintrittskarte für eine Ausbildung in Deutschland bzw. für den deutschen Arbeitsmarkt gilt. Dies zeigt sich nicht zuletzt in der Schülerzahl von 2000 Schüler*innen in 12 Jahrgängen sowie Vorschule und Kindergarten. Die hohe Schülerzahl führt zu großen Klassenstärken (bis zu 36 Schüler pro Klasse) und einer räumlichen Enge, die wiederum dazu führte, dass der Unterricht in zwei Schichten vor- und nachmittags durchgeführt wird. (BAT/JUC)

Erasmus+: Hospitationen in Las Palmas de Gran Canaria


Vom 13. bis 17. Januar 2020 besuchten zwei Lehrerinnen die Schule IES El Rincón in Las Palmas de Gran Canaria (Spanien), um mehr über die dortige Integration von Sprachanfänger*innen zu erfahren. Die IES El Rincón ist eine staatliche weiterführende Schule der Klassenstufen sieben bis zwölf, welche mit einer Hochschulzugangsberechtigung (Bachillerato) abschließt. Alternativ besteht die Möglichkeit, am gleichen Schulstandort eine Berufsausbildung im IT-Bereich zu absolvieren.

Unter den ca. 1000 Schüler*innen der Schule befinden sich einige Sprachanfänger*innen. Sie verlassen drei Stunden pro Woche den Regelunterricht für den Unterricht im Fach Spanisch als Zweitsprache. Dies geschieht vornehmlich während sprachlich komplexerer Fächer. Derzeit besteht die Lerngruppe aus vier Schülerinnen, es dürfen höchstens 12 Schüler*innen gleichzeitig an diesem Unterricht teilnehmen. Laut Gesetz beträgt die maximale Verweildauer ein Jahr. Dies gilt auch, wenn zunächst in der lateinischen Schrift alphabetisiert werden muss.

Der Schwerpunkt des Unterrichts liegt auf der kommunikativen Kompetenz, welche sich auf spielerische Weise angeeignet wird. Dazu wird verstärkt mit verschiedenen Bildmaterialien gearbeitet; ein Lehrwerk ist nicht vorhanden.

Englischsprachige Muttersprachler können an der IES EL Rincón in die bilingualen Lerngruppen integriert werden, die es in jeder Jahrgangsstufe gibt. Um diese besuchen zu können, müssen die Schüler*innen nach der sechsjährigen Grundschule einen Englischtest bestehen. Die Noten in allen anderen Fächern sind jedoch kein Auswahlkriterium. Ab dem ersten Jahr in der weiterführenden Schule werden die Schüler*innen in Mathematik, Biologie, Kunst und in der Kombination von Geschichte und Geographie bilingual unterrichtet. Dabei sollte der Unterricht im Hinblick auf die gezielte Einsprachigkeit stattfinden, was jedoch nicht immer umgesetzt werden kann. (PLB/SÖF)

Digital Fantasy Award gewonnen


Am Freitagabend, 10.01.2020, wurden alle fünf Filme des YouTube Workshops „Fantasy goes YouTube“ des Auswandererhauses in dessen Kinosaal öffentlich gezeigt. Nicht nur die Teilnehmer sondern auch deren Eltern und Freunde waren anwesend und gespannt.

Bevor der Jury-Preis vergeben wurde, haben die Nichtteilnehmer noch den Publikumspreis wählen können. Dieser ging gemeinsam mit dem Jurypreis an den Film „Augen auf“ von Ann-Kathrin Dössel, Aenne Heimbüchel, Marija Stojanovic und Chiara Taubert, der sich mit fantastischen Figuren, wie der „Nachhaltigkeitsfee“, nachdenklich machenden Klimafragen widmet.

Den Film „Augen auf“ ansehen.

Digital Fantasy Award NZ-Artikel
Die Nordesee-Zeitung berichtete am 13.01.2020

Die Jury setzte sich zusammen aus: Kirsten Hartje, stellvertretende Redaktionsleiterin „buten un binnen“ bei Radio Bremen, Luca Schmidt, einer der ehemaligen Teilnehmer des letzten Workshops, und Lina Falivena, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Auswandererhaus.

Luca Schmidt lobte am Gewinner-Film die Geschichte, deren fantasievolle Gestalten und deren Darstellung, die gelungene Personifikationen von Dingen und die Kostüme mit vielen Details sowie die Qualität der Umsetzung durch Kameraeinstellungen, Schnitt, Musik und Erzählereinsatz.

Die beiden anderen Filme der Lloyd-Schüler*innen erreichten den zweiten („The Legends of Games“) und den vierten Preis („Escape to Hope“).

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern!
(JUC/01.2020)

Fantasy goes YouTube


Das Deutsche Auswandererhaus lobt den Digital Fantasy Award für Jugendliche aus: dazu waren 14- bis 19-jährige Schülerinnen und Schüler zu einem kostenfreien dreitägigen Workshop – mit Unterstützung der Dieckell Stiftung – eingeladen. Unter Anleitung von Frau Buchholz vom Auswandererhaus und der professionellen YouTuberin Dana Newman näherten sich die Jugendlichen dem Thema Fantasy und Migration mit dem Ziel einen kreativen Film für YouTube zu erstellen. Dazu konnten sie die Räumlichkeiten des Auswandererhauses als Kulisse und dessen museales Equipment nutzen.

Vorbereitung mit Dana Newman

Die Teilnehmer wurden zudem für das Medium YouTube sensibilisiert und ihre Medienkompetenz wurde erweitert und gestärkt: von der Idee einer Geschichte hin zum Storyboard zu Filmszenen mit Requisiten für ihre Figuren, zur Szenerie, Kameraeinstellung, zum Text und und und… Das Nacharbeiten des Films mit Schnitt und Ton bzw. Musik bis hin zu Untertiteln machte einen großen Teil der Arbeitszeit aus.

Die entstandenen Videos werden am 10. Januar 2020 im Kinosaal des Auswandererhauses öffentlich präsentiert. Wir dürfen gespannt sein, denn eine unabhängige Jury wird den Digital Fantasy Award dann für einen der fünf Filme verleihen. (JUC/12.2019)

Mehr lesen: YouTube Workshop am Deutschen Auswandererhaus

Bili-Karrieretag 2019


Nunmehr zum 6. Mal fand am 19.12.19 der Karrieretag des bilingualen Profils am Lloyd Gymnasium statt. Ehemalige Schülerinnen und Schüler des Lloyd Gymnasiums beraten aktuelle Jahrgänge und berichten von ihrem beruflichen Werdegang.

Dieses Alumni-Netzwerk besteht seit 2012 und wurde von aktiven ehemaligen Schülern gegründet, die sich seither für die Weiterführung des bilingualen Profils einsetzen. An diesem Tag informieren sich Schüler der aktuellen E- und Q-Phasen über Zukunftschancen mit bilingualem Profil.

Die ehemaligen Schüler deren Abitur bisweilen bis 2003 zurückreicht, berichten dabei von ihren Studiengängen und ihren beruflichen Erfahrungen, oftmals haben sie vielfach im europäischen und internationalen Ausland Erfahrung gesammelt, haben an Austauschprogrammen teilgenommen oder sich längerfristig im Ausland aufgehalten.

Die NZ berichtete

Schwerpunktmäßig sollen an diesem Karrieretag die Möglichkeiten, die eine bilinguale Schulbildung bietet, mit Blick auf das Studium und/oder die Ausbildung im europäischen Ausland erläutert werden.

Den Bili-Alumnis sprechen wir großen Dank für die ungebrochene Unterstützung und ihr Engagement für das bilinguale Profil an unserer Schule aus.

Paris-Fahrt mit Hindernissen


Nun schon traditionell bietet der Fachbereich Französisch alle zwei Jahre eine Fahrt nach Paris an und am 5. Dezember 2019 abends um 9 Uhr war es wieder soweit: 41 Schüler*innen saßen im Bus nach Paris.

Tag 1: Nach der Nacht im Bus standen die Zeichen in Paris leider auf STREIK. Das bedeutete für uns, dass insbesondere keine Metro fuhr und wir an diesem Freitag, dem Nikolaustag, alles zu Fuß bewältigen mussten. Also marschierten wir vom Hotel Generator in der Nähe des Gare de l‘ Est zum Zentrum.

Herr Miot erklärte unterwegs immer wieder Sehenswürdigkeiten, wie das Kultur- und Kunstzentrum Centre Georges Pompidou oder den Strawinski-Brunnen (Fontaine Stravinsky) mit den beweglichen, bunten und z. T. wasserspeienden Figuren von Jean Tinguely und Niki de Saint Phalle. Am Rathaus (l’Hôtel de Ville) vorbei erreichten wir die Île de la Cité, die Seine-Insel, auf der Notre Dame steht. Ein trauriger Anblick erwartete uns: das ganze Areal rund um die durch den Brand stark mitgenommene Kathedrale von Paris war weiträumig eingezäunt.

Es begann nun auch noch stärker zu regnen. Im Quartier Latin warfen wir einen Blick auf die Sorbonne, eine der ältesten Universitäten Europas, gingen dann durch den Schlosspark Jardin du Luxemburg in Richtung Montparnasse. Der dortige Turm sollte eine tolle Aussicht über Paris eröffnen, aber leider nicht an diesem wolkenverhangenen Regentag. Das nächste Ziel war das ultimative Wahrzeichen von Paris – der Eiffelturm – bei dessen Anblick sich die Stimmung aller sofort besserte.

Die Bootsfahrt auf der Seine brachte unseren mittlerweile müden Füßen eine kurze Pause und bot interessante Blickwinkel auf die Stadt. Zurück am Anleger erstrahlte dann der Eiffelturm – gefühlt extra für uns! Völlig kaputt erreichten wir das Hotel, zu dem wir auch wieder zurück laufen mussten…

Tag 2: Beim Baguette-Frühstück im Hotel checkten wir die Möglichkeiten des öffentlichen Transports. Leider sollte der Streik andauern. Wir machten uns auf in Richtung Montmartre, dem Künstlerviertel mit Sacre Coeur und dem Place du Tertre, wo Maler ihre Bilder präsentieren. Außerdem gab es Souvenirs, Souvenirs… Unsere Hoffnung auf den Metrobetrieb hat uns letztendlich nicht verlassen. Die Metro fuhr wieder! Durchzählen und rein – aussteigen und durchzählen – umsteigen und durchzählen… Alle mitgekommen! Im Museé d‘ Orsay waren wir angemeldet um die Bilder der berühmten französischen Künstler zu sehen, aber leider waren wichtige Räume wegen des Streiks geschlossen.

Noch ein bisschen Freizeit und etwas essen und dann bestiegen wir auch schon wieder (20 Uhr) den Bus nach Hause.

Tag 3: Nach kleinen Zwangspausen im Bus kamen wir glücklich, mit vielen Eindrücken und auch mit schmerzenden Gliedern, aber doch noch pünktlich in Bremerhaven an (7 Uhr). Nochmal durchzählen und ab ins Bett…

… und herzlichen Dank dem Organisator, Hr. Miot!

JUC/12.2019

Stipendium für Italien-Austausch für zwei Lloyd Schülerinnen

Im September 2019 haben wir durch ein Stipendium die Chance bekommen, an einem zweiwöchigen Schüleraustausch in der italienischen Provinz Trentino teilzunehmen. Dort lebten wir in italienischen Gastfamilien und konnten tiefe Einblicke in die italienische Kultur und die dortigen Gepflogenheiten gewinnen. Wir gingen mit unseren Gastschülern zusammen zur Schule, und konnten herausfinden wie der Unterricht dort läuft und den regulären Schulalltag unserer italienischen Gastschüler miterleben. Alle Schüler dieser Region lernen mindestens für einen bestimmten Zeitraum Deutsch als eine Fremdsprache, so wie wir hier in Deutschland Italienisch als eine Fremdsprache lernen.

Neben dem Schulbesuch, haben wir an zahlreichen Ausflügen teilgenommen wie zum Beispiel eine ganztägige Besichtigung der Stadt Verona, mit ihren schönen Einkaufsstraßen, als auch ihrer Arena, welches eines der größten noch bestehenden Amphitheater ist. Außerdem besuchten wir auch das Südtiroler Archäologiemuseum in dem sich die Mumie Ötzis befindet. Wir erlebten auch die wunderschöne Natur der Umgebung mit ihren vielen Bergen und Seen, welche uns manchmal den Atem raubten. Ebenfalls konnten wir viele typisch italienische und typische Speisen aus der norditalienischen Region probieren und uns an ihrem Geschmack erfreuen. Da konnten natürlich jegliche Pastasorten mit vielen verschiedenen Soßen und Beilagen nicht ausgelassen werden.

Wir wurden von unseren Gastfamilien herzlich aufgenommen und haben während unseres Aufenthalts viele tolle Erfahrungen und Eindrücke sammeln können.

Luisa G. und Nicole K.

Schüler des Lloyd Gymnasium erfolgreich beim Diercke Wissen Bundeswettbewerb in Braunschweig

Karl Geibert mit Hr. Spiegelberg bei der Preisverleihung (Foto: GRI)

Karl Geibert aus der E01 hat es auch in diesem Jahr geschafft: Er ist Landessieger des Bundeslandes Bremen und durfte in Braunschweig beim Bundeswettbewerb antreten. Leider reichte es in diesem Jahr nicht (wie im letzten Jahr) zu einer Platzierung auf dem Treppchen. Wir gratulieren dennoch herzlich zu diesem großen Erfolg! (GRI/06/2019)

Juniorwahlen am Lloyd Gymnasium


Bereits von Mittwoch, 22.05. bis Freitag, 24.05.2019 fanden am Lloyd Gymnasium Juniorwahlen zum Europaparlament, zur Bremischen Bürgerschaft und zur Stadtverordnetenversammlung statt. Wahlberechtigt für Europa waren alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 7. An den Landes- und Kommunalwahlen nahmen auch die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 bereits teil. Die Wahlbeteiligung lag bei über 90%.
BAT/05/2019

Hier sind die Ergebnisse: