Rege Teilnahme am Europäischen Wettbewerb – viele Gewinner


Von den 72 Schüler*innen, die vom Lloyd Gymnasium am Wettbewerb teilgenommen haben, erreichten 42 eine Platzierung und die Arbeiten von 31 Schüler*innen wurden an den Bundeswettbewerb weitergeleitet.

Die Schüler*innen aus dem 5., 8. und 10 Jahrgang sowie aus der AG arbeiteten – oft in Gruppen – zu unterschiedlichen Themenstellungen: Sie haben Geschichten geschrieben, Bilder gezeichnet und gemalt sowie Filme hergestellt.

Preisträger-Bilder zum Thema „Wir sind Europa“ sind hier zu sehen:

Preisträger-Bilder zum Thema „Dear Mr. President“:

Das Preisträger-Bild zum Thema „Street Art“:

Spanien-Austausch: Bericht 4 – Ausflug nach Segovia

Am Freitag, 22.02.2019, sind wir, der Deutschkurs, nach Segovia gefahren, einer sehr schönen und historischen Stadt nördlich von Madrid. Die Altstadt ist besonders schön, mit der schönen Kathedrale, alten Kirchen und Straßen voller Geschäfte. Aber am schönsten ist auf jeden Fall das berühmte Aquädukt, das Anfang des 2. Jahrhunderts n. Chr. von den Römern fertig gebaut wurde. Das Wetter machte wieder mit und wir hatten einen sehr schönen Mittag in der Stadt.

Spanien-Austausch: Bericht 3 – Ein normaler Unterrichtstag

Im Sportunterricht

Der zweite Unterrichtstag war sehr interessant und informativ. Besonders im Deutschunterricht, in welchem wir die deutsche und spanische Sprache spielerisch beigebracht bekamen, hatten wir viel Spaß und haben viel gelacht. Auch im Englischunterricht konnten wir ein wenig lernen.
In den Pausen sitzen wir beisammen und bringen uns gegenseitig deutsche und spanische Wörter bei. Dadurch wird die spanische Sprache spielerisch näher gebracht. Schon nach vier Tagen wurden aus Fremden gute Freunde. (bearb. nach Lia Moog)

Spanien-Austausch: Bericht 2 – In Madrid

In Madrid

„Zuerst haben wir den „Palacio Real“ (Königspalast) gesehen. Dann sind wir durch einige Straßen gelaufen, während uns etwas zur Geschichte von Madrid erzählt wurde.
Danach kamen wir am Platz „Plaza Mayor“ an, wo wir ein Brot mit frittierten Tintenfischringen (bocadillo de calamares) gegessen haben.
Später gingen wir zur „Puerta del Sol“, wo wir die Statue „El Oso y el Madroño“  und viele Läden angeschaut haben. Daraufhin sind wir zur bekannten Straße „Gran Vía“ gegangen.
Nachdem wir dort waren, sind wir in einen Park (Parque del Retiro) gegangen, wo wir unser Brot gegessen haben. Als wir fertig waren, hat uns ein kleiner Schulbus abgeholt und zur Schule gebracht.“ (Victoria)

„ En Madrid hemos visitado el Palacio Real. Después hemos ido por algunas calles y nos han explicado la historia de los monumentos de Madrid. Por esas calles hemos llegado a la Plaza Mayor y nos hemos tomado un bocadillo de calamares. Luego hemos llegado a la Puerta del Sol y hemos visto la estatua del Oso y el Madroño. También nos han dejado unas horas libres para comprar en la Gran Vía y hemos terminado yendo a El Retiro a comer. Después nos ha recogido el autobús para volver al colegio.“

In der Stadt

Hier geht es zur Homepage der Schule in Madrid

Spanien-Austausch: Bericht 1

In der Schule…

Nach einer langen Reise gestern nach Madrid haben wir heute unseren ersten Schultag in der Schule Los Sauces in Madrid. Die Schülerinnen und der Schüler fühlen sich sehr wohl in ihren spanischen Familien und haben heute in der Schule auch ihre Klasse kennengelernt und am Unterricht teilgenommen. (LER/19.02.2019)

Bilinguales Alumni Netzwerk goes Europe

Mittlerweile zum fünften Mal findet er statt, der „bilinguale Karrieretag“.Mitglieder des 2012 bei der Feier zum 20jährigen Jubiläum des bilingualen Bildungsgangs/Profils des Lloyd Gymnasiums Bremerhaven gegründeten Alumninetzwerkes informieren die Schüler des bilingualen Profils der E- und Q-Phase über Zukunftschancen mit „bilingualer Vergangenheit“.
Die ehemaligen „bili“-Schüler der Abiturjahrgänge 2006-2016 greifen dabei auf ihre Erfahrungen in Studium und Berufsausbildung an unterschiedlichen Orten in Deutschland, aber auch insbesondere dem europäischen und internationalem Ausland zurück.
Vertreten sind diesmal Studiengänge und Ausbildungen sowie Erfahrungen aus Austauschprogrammen, Auslandsaufenthalten und -studium sowie -ausbildung in Hamburg, Münster, dem Saarland, Düsseldorf, Frankfurt, Bonn, Berlin, Oldenburg, Osnabrück, Regensburg, Heidelberg, Salzgitter, Bremen und Bremerhaven, sowie Montreal, Oregon, Indien, Malmö, Stockholm, Dublin, Edinburgh, Brighton, Delft.

Der Schwerpunkt des diesjährigen Karrieretages liegt auf den Möglichkeiten, die eine bilinguale Schulbildung insbesondere mit Blick auf Studium und/oder Ausbildung im europäischen Ausland bietet. Dazu beispielhaft einer der insgesamt sehr beeindruckenden 12 Lebensläufe:

„Nach dem Abitur war ich für ein halbes Jahr nach Peru zum Freiwilligendienst. Daraufhin habe ich ein Bachelorstudium in Internationalen Beziehungen in Malmö, Schweden gemacht. Während des Studiums habe ich mich auf internationale Wasserkonflikte spezialisiert und nach dem Studium für anderthalb Jahre bei der Global Water Partnership als Assistant Programme Officer in Schweden, Griechenland und dem Libanon gearbeitet. Hier habe ich außerdem zu den Zusammenhängen zwischen Wasser und Migration geforscht. Gegenwärtig bin ich im Water Cooperation and Diplomacy Programme an der University for Peace in Costa Rica, IHE Delft in den Niederlanden und der Oregon State University in den USA. Das Programm ist im Kern ein Studium der Friedens- und Konfliktstudien mit einem Fokus auf Wasser“.

Wir danken den „Bili-Alumnis“ für ihre wunderbare Unterstützung auch und gerade im Zuge unserer Bewerbung zur Europaschule und ihr ungebrochenes Engagement für das Bilinguale Profil und das Lloyd Gymnasium insgesamt.
(POS/12/2018)

Für den Journalisten-Club und als Bili-Schülerin berichtet Lynn I. über den Karrieretag: Bericht lesen

„Aus Fremden werden Freunde“ – Interkulturelles Gemeinschaftsprojekt von Lloyd Gymnasium Bremerhaven und V. Lyzeum Danzig

Im Rahmen des seit zehn Jahren am Lloyd Gymnasium bestehenden Schüleraustausches mit dem V. Lyzeum in Danzig haben sich die Teilnehmer in diesem Jahr für ein besonderes Projekt beim Deutsch-Polnischen Jugendwerk beworben. Die Projektidee „Aus Fremden werden Freunde“, die sich gegen Rassismus und für eine diversitätsbewusste Bildung ausspricht, schaffte es unter die 20 besten und erhält deshalb eine besondere Förderung. Die deutschen Schüler*innen, unter denen sich auch vier Schüler*innen des SZ Geschw. Scholl befanden, waren Anfang September in Danzig und haben dafür in Workshops zu Vielfalt, Anderssein sowie Flucht und Migration gearbeitet und auch das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Stutthof besucht. Entstandene Plakate u.a. Ergebnisse wurden unter großem öffentlichen Interesse schon in Danzig vorgestellt.
Siehe unter Gdansker Nachrichten

Am Montag, 24.09.2018, wurden im Medienzentrum Bremerhaven die gesamten Projektergebnisse in englischer Sprache vorgestellt. Herr Stadtrat Frost begrüßte die Teilnehmer, Betreuer und Eltern und betonte, dass es ein Recht in der Welt von heute sei, anders bzw. unterschiedlich sein zu dürfen, denn heute leben wir gemeinsam zusammen in einer von Vielfalt geprägten europäischen Familie. Er würdigte das ehrgeizige Projekt, wobei er ebenso auf die wichtigen Ziele eines Austausches, eine andere Kultur und andere Menschen an anderen Orten kennen zu lernen und natürlich Kontakte und Freundschaften zu knüpfen, einging.

Die intensive Auseinandersetzung mit der Thematik und die engagierte Zusammenarbeit der deutschen und polnischen Schüler*innen, die im Moment Bremerhaven besuchen, mündete in kleinen Interviewfilmen. Gemeinsam mit Sprachanfängern aus der Vorbereitungsklasse (mit Flüchtlingskindern) brachten Sie hier das Projekt zum Abschluss: sie führten einerseits Interviews mit ihnen und einem syrischen Flüchtling, Farhad Haji, über ihre Schicksale und Gründe, warum sie die Wege aus der Fremde auf sich genommen haben und nun in Bremerhaven/ Danzig leben. Andererseits befragten sie lokale Persönlichkeiten, wie Frau Häußler, Bibliothekarin und Betreuerin des Stadtcafés, und Frau Möhle, die die Beschulung der Einwanderer in Bremerhaven koordiniert, über ihre Erfahrungen mit und Einstellungen zu Vielfalt, Anderssein und Flucht.

Die Schüler*innen setzten sich zudem humorvoll in kleinen Sketchen mit ihren eigenen Vorurteilen gegenüber dem anderen Land auseinander und kamen zu dem Schluss, dass Toleranz nur entsteht, wenn man auch gemeinsam über sich selbst lachen kann und man niemanden beurteilen kann, wenn man ihn nicht selbst getroffen hat. Den Abschluss bildete das gemeinsame Essen mit selbst zubereiteten internationalen Leckerbissen in entspannter Atmosphäre.

Auch darin liegt der besondere Wert des Projekts: denn nur in der Beschäftigung mit und im kritischen Reflektieren des eigenen Handelns Fremden, insbes. Flüchtlingen gegenüber wird eine bewusste Entscheidung für Toleranz und Öffnung gegenüber Fremden erreicht. Somit ist dieses interkulturelle Projekt tagesaktuell.

Alle Projektergebnisse gehen nun dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk zur Beurteilung zu und werden im Februar 2019 in Berlin einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Ansprechpartner für die Filme und das gesamte Projekt:
Frau Krämer, stellv. Schulleiterin Lloyd Gymnasium (Tel: 0471-3000152)
Frau Siemer und Frau Neumann, Projektbetreuerinnen

Zu lesen auch in den lokalen online-Nachrichten unter www.bremerhaven.de

Danzig-Austausch 2018

16 Schüler*innen aus Bremerhaven sind zu Gast bei 16 Schüler*innen in Danzig, in Polen. Dort lernen sie nicht nur ihre Austauschpartner kennen und die kulturellen Besonderheiten des Landes. Sie drücken auch die Schulbank: In verschiedenen Workshops beschäftigen sie sich mit dem Thema Flucht und Migration unter dem Gesichtspunkt Vielfalt. Entstehen wird dabei ein Film und ein Tagebuch, welches zunächst bei der Gala in Danzig und zwei Wochen später bei Weser TV in Bremerhaven gezeigt wird.
Unterstützt wird das Projekt vom Deutsch Polnischen Jugendwerk, von Weser TV und vom Förderverein des Lloyd Gymnasiums.

Projekttag in der Vorbereitungsklasse

Die Schüler*innen der Vorbereitungsklasse lernen nicht nur die deutsche Kultur kennen, sondern auch weitere Kulturen Europas. Da ihre Klassenlehrerin Frau Palumbo aus Italien stammt, wünschte sich die Klasse mehr über ihre Kultur zu erfahren. Am 05.09. fand daher ein Projekttag zum Thema Italien statt. Die Schüler*innen lernten nicht nur die Geografie Italiens kennen, sondern reflektierten darüber, was für sie typisch italienisch ist. Zudem lernten sie italienische Wörter und es stellte sich heraus, dass die Schüler*innen eine sehr gute Aussprache haben. Das Ganze wurde von einem italienischen Gast begleitet. Zum Schluss beschäftigte sich die Klasse mit der Vorgangsbeschreibung und lernte das Rezept für Spaghetti mit selbstgemachter italienischer Tomatensoße kennen. Das Gericht wurde gemeinsam gekocht und die Spaghetti wurden nur mit Gabel und ohne Löffel gegessen. So wie es bei Italienern üblich ist. (PLB)