Besuch einer britischen Gruppe am Lloyd Gymnasium Bremerhaven

Als Europaschule ging das Lloyd Gymnasium Bremerhaven in den letzten Jahren schon einige Verbindungen mit anderen Schulen aus verschiedenen Ländern ein. Das aktuelle Schuljahr beginnt die Schule gleich mit der Fortsetzung des kulturellen Austausches, denn seit mehr als einer Woche sind 12 Britinnen und Briten im Rahmen des Deutschland Plus Programms zu Gast in unserer Stadt.

(c) Lloyd 2023
Die britische Gruppe mit ihren Gastgebern bei einer Exkursion in Bremen

Bremerhaven zeigte sich von seiner besten Seite, als am Freitag, dem 18. August, bei Sonnenschein und während der maritimen Tage die Gäste aus Großbritannien mit dem Bus vom Hamburger Flughafen anreisten. Für das Lloyd Gymnasium Bremerhaven bedeutet dies, dass nun nach dreijähriger Verspätung endlich das Sprachprogramm Deutschland Plus zum ersten Mal durchgeführt werden kann. Schon im Jahr 2020 sollte eine Gruppe aus Bulgarien anreisen, im Jahr 2022 dann eine irische Gruppe – bedingt durch die zwischenzeitige Corona-Pandemie mussten beide Besuche abgesagt werden. Doch jetzt hat es geklappt und 13 Gastfamilien aus Bremerhaven und Umgebung nehmen, gefördert durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) sowie der Organisation UK-German Connection, Gäste aus Großbritannien auf, die samt einer englischen Begleitlehrkraft für 2 Wochen zu Besuch am Lloyd Gymnasium sind. 

Die Britinnen und Briten kommen aus verschiedenen Regionen Großbritanniens und zeichneten sich daheim durch ihre guten Fremdsprachenkenntnisse in Deutsch aus. In Bremerhaven wenden sie diese nun täglich im authentischen Sprachalltag an und sie werden zudem auch von ihrer Begleitlehrkraft sowie Lehrkräften des Lloyd Gymnasiums unterrichtet. Dabei waren u.a. schon die Arbeit des Alfred-Wegener-Instituts oder die riesigen Graffiti in Bremerhaven Unterrichtsthema.

Doch nicht nur der Sprachunterricht vor Ort steht auf dem Programm, sondern auch etliche Exkursionen nach u.a. Bremen, ins Stadttheater Bremerhaven oder nach Wremen zur Wattwanderung. Außerdem hören die Gäste Vorträge, wie im AWI zu aktuellen Forschungen oder als der Bundestagsabgeordnete Uwe Schmidt von seinem Werdegang als Hafenfacharbeiter zum Politiker berichtet, der schon einmal mit dem britischen Ex-Premierminister James Cameron zu Abend aß. Zudem führen die jungen Britinnen und Briten gemeinsam mit den deutschen Gastgebergeschwistern einen Workshop zum Thema Klima durch. Dabei diskutieren die deutsch-britischen Gruppen über die verschiedenen Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels auf ihre Heimatregionen und besprechen mögliche Lösungsansätze, die wiederum während einer Exkursion im Klimahaus erarbeitet werden. Die Ergebnisse sollen Mitte der Woche in Klassen der Sekundarstufe I vorgestellt werden.

Am kommenden Freitag wird die Gruppe wieder abreisen, denn im Heimatland steht für die meisten demnächst die eigene Abschlussprüfung an. Und was folgt danach? Interessanterweise sagten einige der jungen Gäste, dass sie nach der Schule gerne Deutsch studieren möchten. Das Lloyd Gymnasium wünscht ihnen dafür alles Gute!

ERN

Projekttag Jollenstation der 8a und 8b

(c) Lloyd: Jollenstation 2023

Am 22.08.2023 fand bei der Jollenstation ein Projekttag, durchgeführt von André und Uwe Freibote, statt, an dem wir für die bevorstehende Segel-Klassenfahrt auf dem Ijsselmeer im September vorbereitet wurden. Teilgenommen haben die 8a und die 8b, beide Klassen in Begleitung ihrer Lehrer. Frau Behra zusammen mit der 8a und Frau Rößler und Herr Frischholz mit der 8b. Wir wurden in mehrere Gruppen eingeteilt – eine Gruppe hat mit Uwe das Segelboot erkundet, die andere Gruppe hat zusammen mit André alle praktischen Dinge, wie das Verhalten auf dem Boot, besprochen. Zum Abschluss hat uns die Jugendtrainerin Nina alle wichtigen Bestandteile des Segelbootes gezeigt.

Der Tag hat uns viel Spaß gemacht und wir fühlen uns vorbereitet für die Klassenfahrt!

Einschulung der neuen 5. Klassen

Am 18. August konnte sich das Lloyd aus seine neuen 5. Klässler freuen, die mit der Sonne um die Wette strahlten.
Bei einer entspannten kleinen Feier in der Aula wurden in zwei Durchgängen die neuen Schülerinnen und Schüler der 5a, 5b, 5c, 5d und 5e begrüßt und von ihren Klassenlehrer*innen in Empfang genommen.


Musikalische Untermalung der Feierlichkeit gab es vom Lloyd Ensemble sowie von Hrache aus der 7b am Flügel. Neben lieber Begrüßungsworte konnten sich die Familien und 5.-Klässler über eine kurzes Theaterstück der Theater AG freuen, bei dem ganz klar vermittelt wurde, dass die Neuen nun zu „den Großen und Coolen“ gehören.

Wir heißen auch auf diesem Weg alle neuen Lloyd-Schülerinnen und -schüler herzlichst willkommen und wünschen einen tollen Schulstart!

Schwimmfest der 7. Klassen

Direkt am zweiten Schultag nach den Sommerferien trafen sich alle 7. Klassen zum Schwimmfest in Bad 3. Dort traten unterschiedlich große Teams jeder Klassen in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an.
Egal, ob „Prinzessin auf der Erbse“, wobei ein*e Mitschüler*in auf einer Schwimmmatte durchs Nichtschwimmerbecken transportiert werden musste, oder „Müllfischer“, bei dem es darum ging, das Becken von „Müll“ (Tauchringe, Schwimmbretter und -nudeln, sowie Schwimmflossen u. Ä.) zu reinigen – Spaß war hier vorprogrammiert.
Darüber hinaus konnten die Schülerinnen und Schüler in diversen Staffelrunden (manchmal sogar mit Regenschirm!) ihre Schwimmgeschwindigkeit beweisen.

©2023 Lloyd: Schwimmfest
©2023 Lloyd: Schwimmfest 7. Klassen

Am Ende ging die 7d als Jahrgangssieger hervor. – Wir gratulieren herzlichst!

Ein ganz besonders großer Dank geht neben den Organisatoren und Helfern aus dem Lehrerkollegium, wie Herr Rühmann und Frau Behra auch an unsere ehemalige Kollegin Frau Momberg-Greschke, die trotz Ruhestand nicht müde wird, den Lloyd-Schüler*innen Freude am Schwimmen zu vermitteln.

Abschluss der MINT-Projekttage mit science fair 2023

Am 3.7. fand die alljährliche science fair des MINT Profils statt.
Alle MINT-Schüler von 5 bis Q nahmen an vielen spannenden Projekten teil und konnten MINT praktisch erfahren.

Dabei wurden z.B. Rennautos aus Mausefallen gebaut, Brücken aus Nudeln oder Eisstielen konstruiert und Podcasts zu nachhaltigen Orten in BHV in Kooperation mit dem media lab nord (Radio Weser.TV) produziert. Darüber hinaus wurde Brot in Kooperation mit dem Atlantic Sail City Hotel, Biozoon und dem ttz gebacken. – Vielen Dank dafür!

Nachhaltige Ernährung, nachhaltige Orte in Bremerhaven sowie Müllvermeidung wurden thematisiert.
Hinzu kamen im Technik/IT Bereich ein digitaler Planetenweg, 3D Druck oder KI. Die Mathematik beschäftigte sich mit Fibonacci und Mozart. Es wurden wieder neue Laborassistenten für die Chemie ausgebildet und das Bierbrauen theoretisch erfahrbar gemacht. Die Biologen beschäftigten sich mit der Realisierbarkeit von Jurassic Parc und verewigten ein bisschen eigene DNA in einem Schlüsselanhänger aus Kunstharz.

Wie auch in den letzten Jahren war die gesamte MINT-Projekttage ein spaßiger Erfolg, sodass sich alle bereits auf das kommende Jahr freuen!

Autorenworkshop: Klima-Dystopien & -Utopien

Am Montag vor den Ferien (3.7.) konnten sie einige Schüler*innen der 7d sowie der E03 über einen kostenlosen Besuch im Klimahaus freuen.
Gemeinsam mit der Autorin Janina Rehak wurde das Klimahaus nämlich zur Kulisse für Inspiration, die nach einem kurzer Praxisphase und einem fixen Rundgang durchs Klimahaus in kleinen Schreibprojekten zur Geltung kam. Dabei war die literarische Form am Ende völlig egal, sodass kurze Gedichte, lange Poetry Slam Texte, Kurzgeschichten und Appelle für mehr Klimaschutz entstanden.

Die Schüler*innen und Schüler sowie Frau Nies, welche die Gruppe begleitete, hatten ihren Spaß und haben die Zeit für kreatives Schreiben, Nachdenken über das Klima und die Beschäftigung mit Dystopien und Utopien genutzt.

©2023 Lloyd: Schüler*innen im Klimahaus
Erkundungen im Klimahaus auf der Suche nach Inspiration

Dystopie = fiktive Vision einer Welt, die schlechter ist als die Welt, in der wir leben

Utopie = fiktive Vision einer Welt, die ideal oder perfekt ist und die es somit in der Realität nicht geben kann

Wir bedanken uns herzlich bei junge globale°, die diese Begegnung ermöglicht haben.

Unser Leben besticht durch Harmonie
Transparenz und Offenheit sind Grundpfeiler unserer Kolonie
Ohne Probleme und Klimakrise finden wir Frieden
Persönliche Freiheit, weit entfernt von Kriegen
Immer Wohlstand, Jahr für Jahr
Ein schönes Leben … wäre es doch wahr

Kreative Ergebnisse zum Thema „kulturelle Identität“

Schüler*innen der Q1 befassten sich im Psychologie-Unterricht mit dem Thema „kulturelle Identität“

Dabei sollten Sie u.a. zu den Bereichen Zuhause in der Fremde, Heimweh, Fernweh, Sehnsuchtsort Zuhause zunächst fünf bis zehn Minuten alles aufschreiben, was Ihnen dazu einfällt: Aus diesem Material wurde dann ein kurzer Text oder ein Vierzeiler  verfasst.

Die (anonymen) Ergebnissen können sich sehen lassen:

Zuhause, ein Land, ein Ort, ein Gebäude. 
Aber vor allem doch die Menschen. 
Das Gefühl von Sicherheit, angekommen sein. 
Zuhause ist Akzeptanz, Liebe, Lachen und Geborgenheit.

Ich habe kein Heimweh, 
bloß Sehnsucht nach der Ferne, 
denn ich bin in der Welt zuhause,
dort fühl‘ ich mich wohl. 

Heimat 
Im Fluss der Erinnerungen 
Fließt die alte Fremdheit: 
Heimat; der Geruch des morgigen Säureregens 
Heimat; die aufgehende Sonne hinter den Schultern der müden Berge
Heimat; die singende Tochter der Mutter Natur
Formlos, gebietslos, frei, Heimat

Gewonnen: Förderpreis des Geschichtswettbewerbs

Finja Groth aus der E3 hat beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten einen Förderpreis gewonnen. Sie wird ausgezeichnet für ihre Arbeit zu Louise Meibergen, die im und nach dem Zweiten Weltkrieg in Bremerhaven als Witwe eines Juden um den Wiederaufbau ihres Hauses und ihres Betriebes kämpfte.

Siegerehrung Förderpreis Geschichtswettbewerb
Siegerehrung Förderpreis Geschichtswettbewerb

Herzlichen Glückwunsch, Finja!

School exchange with Cherbourg in France

In May 2023, 27 pupils from years 8 and 9 went on an exchange visit to Collège Bucaille Charcot in our twin town Cherbourg-en-Cotentin in France. 

Both French and German students spent one week in their exchange partner’s family and did an English-language project on sustainable development together.  

© 2023 Lloyd: Collège Bucaille Charcot in Cherbourg

In France, we discovered the town of Cherbourg, several places of interest along the coast of the Cotentin Peninsula, the Bayeux tapestry and Utah Beach as well as the Pointe du Hoc, two important sites of the Second World War.

© 2023 Lloyd: We were received by the deputy mayor at the town hall.

We had conferences about how energy is produced in Normandy and played serious games to understand what is at stake with climate change and what sustainable development is.

© 2023 Lloyd: We heard a lecture and were allowed to do our own experiments on plastic-free packaging in the Alfred-Wegener-Institut (AWI) Bremerhaven.

In Bremerhaven, we learned more about what we can do to protect our environment and visited several places of interest for our project, such as the Fraunhofer Institut IWES, The Nationalpark-Haus Wurster Nordseeküste, the Klimahaus and the Alfred-Wegener Institut (AWI) in Bremerhaven.In these two weeks, we improved our language skills, learned a lot about each other’s everyday lives and cultures – and most importantly, we had a lot of fun!

« Our exchange was sponsored by the Schulamt Bremerhaven and the Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW). »

Logo Deutsch-Französisches-Jugendwerk

Travel blog: Q1 Eng LK (Berlin) – Is Potsdam really worth visiting?

New Palace, Potsdam (cc)
New Palace, Potsdam (cc)

Is Potsdam really worth visiting? 

Is Potsdam really worth visiting? That’s a question a few other people from my school and I give you an answer for because we went to Berlin on our course trip, together with the BILI course, and visited Potsdam on Wednesday, 7th June 2023. Have you have been to Potsdam or Berlin? If you have been, then feel free to write to me about your own experience! I’m curious to know about it.We took a suburban train from Berlin Ostkreuz station to the main station of Potsdam which took about 45 minutes. We walked around in groups of 5 in 28°C and permanent sunshine. The landmarks we visited were Alexandrovka, the Bridge of spies, the Dutch quarter and the little Brandenburger gate – which is in general just a smaller version of the one standing in Berlin by the way. 

Dutch Quarter, Potsdam (cc)
Dutch Quarter, Potsdam (cc)

Our first stop was the Dutch quarter and upon entering the area south of the Kurfürstenstraße, visitors (including us) will feel like they have been transported to the Netherlands rather than being in the heart of Potsdam! The Dutch Quarter, also known as ”Little Amsterdam“, includes four squares and a total of 134 two-storey houses. The unique quarter is the largest one outside of the Netherlands enclosing Dutch-style buildings. The facades of terraced houses consist entirely of red Dutch brick with white joints. Some of the eaves and gable houses also have white-green shutters. Although the Dutch Quarter suffered little damage during the Second World War, the area deteriorated during the GDR period – hence during the time of German division. Restoration led by the Potsdam City Council began in the 1970s and involved homeowners, artists, conservationists, private investors and others. In my opinion, committing to the restorations was definitely worth it because so called Little Amsterdam is really beautiful to look at and has a lot of cute shops and buildings which you can also see during your stay in Potsdam. 

Brandeburg Gate, Potsdam (cc)
Brandeburg Gate, Potsdam (cc)

The second stop on our list was the little Brandenburg gate which we actually mixed up with another gate which is why we had to go all the way back on our group discovery to get to the actual one. When visiting the smaller version of the Brandenburg gate you can barely see any differences, only if you take a close look at it and thoroughly analyze the two gates. However, the gate was in the middle of a little plaza and surrounded by a few shopping streets with smaller and bigger shops including cafes and other restaurants. 

The Brandenburg Gate on the Luisenplatz in Potsdam, was built in 1770–71 by Carl von Gontard and Georg Christian Unger because of an order from Frederick II of Prussia. It is located at the western end of Brandenburger Straße, which runs in a straight line up to the Church of St. Peter and St. Paul. But the smaller gate wasn’t the first one to stand in that exact place! In 1733 there was another, way plainer, gate which resembled a castle gateway. Together with the city wall, a form of toll or excise barrier and the other gates its main purpose was to prevent desertion and smuggling. Towards the end of the Seven Years’ War, Frederick the Great had the old gate demolished and instead he built this new Brandenburg Gate as a symbol of his victory. For that reason, the Brandenburg Gate resembles a Roman triumph arch, as its prototype was the Arch of Constantine in Rome. The Roman influence of its architectural style can be seen for example in the double columns of Corinthian order as well as in the design of the attic. 

Alexandrowka (Russian colony in Potsdam) (cc)
Alexandrowka (Russian colony in Potsdam) (cc)

Would you go and visit the smaller gate to try and find those differences or maybe to just look at it? And when you’re there, would you also visit Alexandrowka or have you already visited it? We did and it was really cool to look at how such a different style of architecture can fit into the middle of a city like Potsdam. Alexandrowka is the Russian colony in the north of Potsdam. It consists of thirteen wooden houses in Russian style, which were built between 1826 and 1827 on special demand of the former Prussian king, Friedrich Wilhelm III. Originally the colony was the home of the Russian singers of the First Prussian Regiment of the Guards. The blockhouses are surrounded by generous gardens. In the north of the colony, you can find the Kapellenberg which is a hill on which the Alexander-Newski-Church was especially constructed for the Russian colonists. Today, only a few descendants of the former inhabitants live in the Russian colony in Potsdam. During the last decades – before the reunification of East- and West Germany – there had been efforts to preserve the existing architectural core with the little money available. Would you live in a building like those? Nowadays, thirteen years after reunion, many preservationists, conservators and house owners are working together on the costly reconstruction of the monument. The buildings of the Russian village Alexandrowka shall be rescued and reconstructed in accordance to the original status. It’s good to know that historical buildings are being restored and taken care of, don’t you think?

Exchange of spies on Bridge of Spies in Potsdam
Exchange of spies on Bridge of Spies in Potsdam

On a sad note, my group didn’t make it in time to go and see the Bridge of Spies where captured spies were exchanged during the Cold War. However, it looks really good on photos we’ve seen and visiting it should definitely also be on your bucket list for your city trip to Potsdam! 

After reading all about our trip, wouldn’t you like to go to Potsdam and see for yourself how beautiful the city is? If so, take my advice and go visit these mentioned landmarks and try to have a good time! Feel free to write to me or others about your own experience in Potsdam or Berlin if you decide to visit or if you already have. 

See you in my next blog entry!

Mia