Großer Erfolg beim German Young Physicists‘ Tournament

Am 24.01. nahmen Kemran und ich (Maya) gemeinsam als Team Lluminate an der Regionalrunde Hamburg des German Young Physicists’ Tournament (GYPT) teil und erreichten dabei den 1. Platz. Ebenfalls erfolgreich war Eunsung vom Team Eunsung Bae aus Hamburg, mit dem wir uns den ersten Platz teilen. Durch diesen Erfolg haben wir drei uns als neues, gemeinsames Team fĂŒr die Bundesrunde vom 6.-8. MĂ€rz in Bad Honnef qualifiziert. 

Das GYPT ist ein bundesweiter, englischsprachiger Physikwettbewerb fĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, der sich stark von klassischen Physikwettbewerben mit Klausur- oder Hausaufgabenrunden unterscheidet. Statt eher theorielastigen Aufgaben arbeiteten SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in Zweier- oder Dreier-Teams seit dem SpĂ€tsommer an offenen, experimentellen Fragestellungen. Wichtig dabei ist eigenstĂ€ndige Experimentierarbeit, die Entwicklung physikalischer Modelle bzw. Theorien, sowie die wissenschaftliche PrĂ€sentation und Diskussion der Ergebnisse. 

Der Wettbewerb lĂ€uft wie folgt ab: Jedes Teammitglied prĂ€sentiert sein Experiment und seine Ergebnisse, ein Mitglied eines anderen Teams ĂŒbernimmt die Rolle der Opposition, stellt kritische Nachfragen und diskutiert mit dem Vortragenden ĂŒber dessen vorgestellte LösungsansĂ€tze. Eine unabhĂ€ngige Jury bewertet im Anschluss eines jeden der Physik-Matches zwischen zwei Teams sowohl die PrĂ€sentation als auch die fachliche Diskussion beider Teams und deren VerstĂ€ndnis der physikalischen ZusammenhĂ€nge. 

Der Wettbewerb war eine Ă€ußerst spannende Erfahrung fĂŒr uns und bot die Gelegenheit, Physik auf eine fĂŒr uns neue, forschungsnahe Art und Weise zu erleben, wie sie typisch ist fĂŒr Wissenschaftler, die an einer Fachkonferenz teilnehmen. Nun freuen wir uns auf unsere Teilnahme an der Bundesrunde!

Von Maya Sabiai (Klasse 9c)

(c) Lloyd 2026: Teilnehmer*innen des GYPT mit ihren betreuenden LehrkrÀften
v.l.n.r.: Frau Dopp (MINT-Leiterin am Lloyd Gymnasium), Maya Sabiai (Teilnehmerin und Verfasserin des Berichts), Kemran Shefkaev (Teilnehmer), Herr Frischholz (Betreuer)

Bundesrunde von GYPT

Am Freitag, den 6.3.2026 sind Maya und Kemran aus Bremerhaven mit Herrn Frischholz als Betreuer von Bremerhaven nach Bad Honnef losgefahren, um in der Bundesrunde von GYPT (German Young Physicist’s Tournament) mitzumachen. Ein Junge namens Eunsung Bae wurde auch fĂŒr die Bundesrunde nominiert und wir 3 waren in einem Team zusammen.

Bei der Ankunft am Haupteingang vom Physikzentrum in Bad Honnef waren Maya, Eunsung und ich sehr begeistert. Die Struktur und Architektur war bewundernswert und die Veranstalter waren sehr nett und freundlich. Wir hatten eigene Zimmer mit eigenen SchlĂŒsseln und dabei waren die Zimmer gemĂŒtlich und sauber. Am Freitag konnten wir uns vorbereiten, uns mit den anderen Jugendlichen austauschen, die unsere Konkurrenten sind, und wir hatten auch Zeit, uns vom langen Weg zu erholen.

Am nĂ€chsten Tag, dem Samstag, sollten alle PrĂ€sentationen vorgestellt werden und danach von der Opposition diskutiert werden. Anschließend kamen die Fragen der Jury und das Feedback. Es gab einen Zeitplan, welche Teams in welchem Raum um welche Uhrzeit sich sammeln mĂŒssen. In jedem Match gab es 2 Teams — ein Team, welches vorstellt, und ein Team, welches diskutiert. Von jedem Team kann nur eine Person prĂ€sentieren und diskutieren, aber alle Mitglieder des Teams mĂŒssen das tun. Das heißt, am Samstag hatte unser Team, Nordlicht, 6 Matches — in drei davon waren wir die Opposition, in den anderen drei die PrĂ€sentierenden. Unsere Platzierungen sind wie folgend: Eunsung hat die Top 50 erreicht, Maya die Top 60 und Kemran die Top 80. Zwischendrin gab es Mittagspausen und eine Trinkpause und am Ende des Tages wurden die Teams, die es in die Finalrunde geschafft haben, bekanntgegeben. Schließlich sind wir als Abschluss alle Bowling gegangen.

Am Sonntag, den 8.3.2026 fand die Finalrunde im Hörsaal statt, wo alle Teilnehmer und Juroren die drei PrĂ€sentationen und Diskussionen betrachten konnten. Die PrĂ€sentationen und Diskussionen waren spektakulĂ€r und vor allem sehr informativ ĂŒber PhĂ€nomene und die Funktionsweise im physikalischen Sinne. Leider konnte unser Team nicht in die Finalrunde vordringen, aber die erzielten Ergebnisse waren fĂŒr das erste Mal schon mal gut. Nach der Finalrunde wurden die 12 individuell besten Teilnehmer aufgerufen, belohnt und fĂŒr das GYPT-Nationalteam nominiert, das sich fĂŒr das IYPT (International Young Physicist’s Tournament) vorbereitet.

Alles in Allem war diese ganze Reise und das Erlebnis unvergesslich und leicht ausgedrĂŒckt phĂ€nomenal. FĂŒr alle, die ein Interesse an Physik haben oder die eine Leidenschaft dafĂŒr entwickelt haben, wĂŒrden wir GYPT empfehlen, um sich weiterzuentwickeln und interessante Experimente vorzustellen und kennenzulernen.

Weitere Erfolge bei Wettbewerben

Am Wochenende waren Maya Sabiai und Kemran Shefkaev (beide 9c) auf der Bundesrunde der German Young Physicists‘ Tournament und haben nicht nur physikalische PhĂ€nomene untersucht und in englischer Sprache prĂ€sentiert, sondern noch vor anderen Teams ihre Arbeit in einem Schlagabtausch (ebenfalls auf Englisch) verteidigt.  Es war ein sehr beeindruckender Wettbewerb, der sogar live ĂŒbertragen worden ist, und wir sind stolz auf die mittleren PlĂ€tze, die unsere beiden dort belegt hatten. Einen ausfĂŒhrlichen Bericht ĂŒber diesen Wettbewerb finden Sie hier.

Am Freitag wurden die Sieger*innen der Landesrunde der Mathematik-Olympiade gekĂŒrt und von unseren sagenhaften neun Teilnehmer*innen sind doch fĂŒnf mit einem Preis wiedergekommen und wir schicken dieses Jahr mit den beiden Ma-BrĂŒdern nach langer Zeit mal wieder zwei Teilnehmer zur Bundesrunde. Was fĂŒr ein Erfolg!

William Kandora, Kl. 6bAnerkennung
Oskar Ma, Kl. 7b1. Preis mit voller Punktzahl
Svenson Göthel, Kl. 7c2. Preis
Greta Mitrasch, Kl. 9d3. Preis
Jizhe Ma, Q11. Preis
(c) Lloyd 2026: Teilnehmer*innen des Lloyd Gymnasiums an der Landesrunde der Mathematik-Olympiade
v.l.n.r.: William Kandora, Svenson Göthel, Oskar Ma, Greta Mitrasch

Danke auch an Herrn Dr. Frischholz und Saskia Hagemann, die unsere SchĂŒler*innen zu diesen Erfolgen angespornt und auf diesem Weg begleitet haben.