Wie erlebe ich Europa? Ăber diese Frage tauschten sich die beiden Europa- Botschafter*innen Lotta und Ulas am 25.4.24 mit zwei E-Phasen und zwei Englisch-LKs der Q1 aus. UnterstĂŒtzt wurden sie dabei von zwei Mitarbeiterinnen der Senatskanzlei, die in diesem Zusammenhang die SchĂŒler*innen ĂŒber die anstehende Europawahl informierten.
In ihren Erfahrungsberichten erzÀhlte die Studentin Lotta u.a. von ihrem Auslandssemester in Budapest, wÀhrend Ulas von seiner aktuellen TÀtigkeit als europÀischer Freiwilliger in Deutschland berichtete und somit Deutschland aus einer ganz besonderen Perspektive darstellen konnte.
Durch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Erfahrungen zu teilen, wurden den SchĂŒler*innen einige Vorteile der EU verdeutlicht und in ihnen die Lust auf eigene Auslandsaufenthalte geweckt.
Die SchĂŒler*innen des Lloyd Gymnasiums haben auch im Jahr 2024 wieder erfolgreich am Bundeswettbewerb fĂŒr Fremdsprachen teilgenommen. Die Preisverleihung fand am 12.04.24 in Bremen statt.
Am 02. und 03. November konnten Lloyd-SchĂŒler*innen der 7b und 8d einen Schreibworkshop der besonderen Art genieĂen. Die junge Autorin Leona Efuna war zu Gast am Lloyd und gemeinsam mit den SchĂŒler*innen die Welt der geschriebenen Worte erforscht. Eine kleine Texte wurden geschrieben, der Zugang zu vorhandenen Werken gesucht, Figuren erstellt, Lyrik getestet und vor allem: Es gab jede Menge SpaĂ!
(c) Lloyd 2023: Schreibworkshop 7b und Leona Efuna
Wir bedanken uns an dieser Stelle nicht nur bei Leona Efuna fĂŒr diese zwei tollen Workshop-Tage, sondern bei junge globale°, die diese Begegnung erst möglich gemacht haben!
Mit dieser und weiteren Fragestellungen zum Thema Europa haben sich am 19.9.23 zehn SchĂŒler*innen des 9. Jahrgangs des Lloyd Gymnasium zusammen mit sechs SchĂŒler*innen der Johann-Gutenberg-Schule in einem sechsstĂŒndigen Poetry Slam-Workshop unter der Leitung des Spoken Word-KĂŒnstlers Henrik SzĂĄntĂł beschĂ€ftigt. Nach einer kurzen EinfĂŒhrung durch den EuropaPunktBremen zur Frage âWas habe ich mit der EU zu tun?â, haben sich die SchĂŒler*innen in verschiedenen SchreibĂŒbungen mit den europĂ€ischen Themen beschĂ€ftigt, die ihnen am meisten am Herzen lagen. Wer mochte, konnte in einer ungezwungenen AtmosphĂ€re sein Werk vorstellen und Feedback dazu erhalten. Die Teilnehmenden hatten sehr viel Freude am Workshop und waren dankbar fĂŒr die Möglichkeit, sich intensiv mit dem Schreiben beschĂ€ftigen zu können. (BLI)
Zwei der Gedichte, die im Rahmen des Workshops entstanden sind, finden Sie hier:
Flaggen sind BlÀtter mit Druck. Sie zeigen von LÀndern den Schmuck. Sie haben KreativitÀt, damit zeigen sie ihre NationalitÀt. Ihre Formen und Farben sind verschieden und Wiederholungen werden gemieden. Man wird sich an sie erinnern, dies ist auch nicht zu verhindern.
anonym
Gedicht: Zu wenig Bezug zu anderen Kulturen
Nicht nur in Deutschland, sondern auch im ein oder anderen EU-Land besteht das Problem, es werden einige LĂ€nder, Kulturen und Menschen mit Vorurteilen gesehen.
Einer der GrĂŒnde warum man in den meisten Teilen der EU oder Europas so gut wie keinen Bezug auf andere LĂ€nder, Kulturen oder Menschen nimmt, ist, dass man so gut wie kein Interesse auf neues Wissen besitzt.
Ein weiterer Grund, der mir einfÀllt, ist, dass sich das ein oder andere Land selbst in den Fokus stellt, wenn es dazu kommt ob ihnen auch andere Kulturen gefallen in der Welt.
Jedoch wĂ€re mein Vorschlag, man macht eine Reise ins Ausland, und ist somit offen fĂŒr neues Wissen ĂŒber mal ein seltenes Heimatland.
Somit sollten einige vorurteilhafte Menschen es gestehen, nicht andere LĂ€nder, Kulturen und Menschen mit Vorurteilen zu sehen.
Man sollte das Leben friedlich fĂŒhren, denn ansonsten kriegt man es dann irgendwann zu spĂŒren.
24 students have successfully passed the CAE on June 27 this year. Once again, they have proved by outstanding results (2 students even reached level C2) to have managed the challenges of the English language in all areas: reading, listening, speaking, writing and use of English.
They have intensely worked on these results and now serve as role models for the next generation of bilingual students. The CAE is a valuable certificate, which will open many doors for our students in the course of their future academic life. We wish our students all the best. (BAR)
Result summary
Results distribution (im Vergleich zum GER=Gemeinsamer EuropÀischer Referenzrahmen)
In May 2023, 27 pupils from years 8 and 9 went on an exchange visit to CollĂšge Bucaille Charcot in our twin town Cherbourg-en-Cotentin in France.
Both French and German students spent one week in their exchange partnerâs family and did an English-language project on sustainable development together.
In France, we discovered the town of Cherbourg, several places of interest along the coast of the Cotentin Peninsula, the Bayeux tapestry and Utah Beach as well as the Pointe du Hoc, two important sites of the Second World War.
We had conferences about how energy is produced in Normandy and played serious games to understand what is at stake with climate change and what sustainable development is.
In Bremerhaven, we learned more about what we can do to protect our environment and visited several places of interest for our project, such as the Fraunhofer Institut IWES, The Nationalpark-Haus Wurster NordseekĂŒste, the Klimahaus and the Alfred-Wegener Institut (AWI) in Bremerhaven.In these two weeks, we improved our language skills, learned a lot about each otherâs everyday lives and cultures â and most importantly, we had a lot of fun!
Unsere SchĂŒlerin Jule Böcker aus der Klasse 6a hat sehr erfolgreich am Vorlesewettbewerb teilgenommen. ZunĂ€chst als Zweitplatzierte in der Klasse prĂ€miert, vertrat Jule die erkrankte ursprĂŒngliche Klassensiegerin bei der schulinternen Wettbewerbsrunde – und gewann. Dann durfte sie am stadtweiten Ausscheid teilnehmen, den sie ebenfalls als Siegerin abschlieĂen konnte. Somit fuhr Jule nach Bremen, um am Landeswettbewerb als Vertreterin fĂŒr Bremerhaven teilzunehmen.
Dort las sie unter anderem aus dem Buch, mit dem ihr sie auf dem Foto abgebildet seht: Die drei ??? – Im Wald der Gefahren. Den Landesausscheid gewann ein SchĂŒler aus Bremen, aber Jule ist deswegen nicht traurig, sondern trotzdem stolz – und wir sind es mit ihr. Sie erzĂ€hlt: „Ich fand den Vorlesewettbewerb richtig gut, auch wenn ich ein bisschen nervös war. Zum GlĂŒck war ich nie als erstes mit Lesen dran. Ich war ĂŒberrascht, dass ich so weit gekommen bin. Es war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis!“Â
In Zusammenarbeit mit dem Projekt âJunge Globaleâ der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung hat sich der Deutschkurs von Frau Reinhard am 22. Mai gemeinsam mit der Autorin Leyla Bektas mit dem âSchreiben ĂŒber meine Familieâ auseinandergesetzt.
ZunĂ€chst haben die SchĂŒler*Innen mithilfe eines Interviews Fragen ĂŒber ihre Familie beantwortet. Hierbei lag der Fokus auf Sprachen, die in der Familie gesprochen werden, und Orten, an denen Familie lebt oder gelebt hat. Es sollte auĂerdem eine Person benannt werden, welche besonders faszinierend sei. Ăber einen gemeinsamen Austausch ĂŒber die gesammelten Informationen wĂ€hlten die SchĂŒler*Innen dann eine Person ihrer Familie aus, um anschlieĂend ĂŒber diese zu schreiben.
Als Vorbereitung des Schreibprozesses dienten mehrere VorĂŒbungen. Alle fertigten eine eigens erstellte Karte an, aus welchen Regionen Familienangehörige stammen, welche Reise sie im Laufe ihres Lebens gemacht haben. Hierbei taten sich spannende Orte und Verbindungen auf. Ăber Sri Lanka, Russland, Bulgarien und viele weitere LĂ€nder war alles vertreten und diese VielfĂ€ltigkeit zeigte sich in den gesprochenen Sprachen. Frau Bektas leitete dann eine erste Ăbung an, welche die SchĂŒler*Innen in den Schreibprozess bringen sollte. Alle schrieben, ohne Vorbereitung, fĂŒnf Minuten, ohne vorher darĂŒber nachzudenken, worĂŒber sie schreiben werden. Ganz anders al sonst in der Schule, soll man doch immer ĂŒberlegen, bevor man schreibt und strukturiert sein. Einige schrieben sofort los, anderen fiel es sichtlich schwer einen Anfang zu finden. Fazit: Die Gedanken kommen beim Schreiben. Und faszinierend, wie schnell fĂŒnf Minuten auf einmal vorbei sind.
Nach einer kurzen Pause widmete sich der Kurs dann dem eigentlichen Schreibprodukt. Es sollte um die bereits ausgewĂ€hlte Person gehen, welche sich zu einer bestimmten Zeit, an einem bestimmten Ort befindet. Welche Gedanken gehen ihr durch den Kopf? Was fĂŒhlt sie?
Die SchĂŒler*innen wĂ€hlten verschiedene Herangehensweisen. Personen wie die Oma, die Mutter oder auch die Perspektive des Familienhundes wurden ausgewĂ€hlt.
AbschlieĂend wurden einige Schreibprodukte in der Runde vorgelesen und es wurde Feedback gegeben. Viele Schreibprodukte waren sehr intim, sehr persönlich, und somit kostete es Mut sich der Gruppe zu öffnen und einen Teil von sich und der eigenen Geschichte offenzulegen. Diese Erfahrung war fĂŒr alle Beteiligten bereichernd. Frau Reinhard stellte fest, ihren Kurs von einer ganz anderen, persönlicheren, Seite kennengelernt zu haben, als es im normalen Unterricht möglich wĂ€re. Frau Bektas fĂŒhrte die SchĂŒler*Innen wertschĂ€tzend und sicher durch die Auswertung der Texte.Â
Als Fazit bleibt: Der Tag hat gezeigt, welche Bedeutung das Schreiben haben kann. WĂ€hrend des Prozesses kommt die Erinnerung. Werden Emotionen frei. Schreiben kann ein Mittel der Verarbeitung sein. Ein Mittel, um Gedanken zu sortieren oder Klarheit ĂŒber eine Situation zu erhalten. Schreiben kann einen selbst und andere berĂŒhren. Und: JEDE und JEDER kann schreiben.
Ein groĂes Dankeschön an Frau Bektas fĂŒr den spannenden Tag und zahlreiche neue Impulse sowie an Frau Prötzel von der Landeszentrale fĂŒr politische Bildung fĂŒr die Organisation und das Möglichmachen einer Zusammenarbeit zwischen SchĂŒler*Innen und Autor*Innen!
Zur Nacharbeit der Akademie am Meer hat die 5b ein paar Gedicht zu Helgoland verfasst. Hier die 5 besten der Klasse:
Mieke: â4 Tage Helgolandâ
Wir fuhren mal mit der FĂ€hre nach Helgoland, und sahen aus der Ferne schon den Strand. Dort angekommen mussten wir erstmal laufen, da waren viele schon am schnaufen. Dann wurden wir Modulen zugeteilt und sind danach auf unsre Zimmer geeilt.
Am zweiten Tag â auf der DĂŒne angekommen â sahân wir, wie die Robben schwommen. Einân Leuchtturm haben wir auch gesehn, danach war es Zeit zu gehen. SpĂ€ter gingen wir in die Stadt und waren dann kaputt und platt.
Am dritten Tag da ging es rund, denn viele waren nicht gesund. Einer erbrach sich an den Schrank, es waren wirklich viele krank. Dann gingâs mit den Modulen weiter, wir waren sehr munter und heiter. Beim AWI haben wir Plankton gesehn, danach mussten wir wieder gehen. AnschlieĂend haben wir unsre Plakate vorgestellt, doch bekamen wir dafĂŒr leider kein Geld.
Am nÀchsten Tag, das war ein Graus, wir mussten um 5 aus den Betten raus. Dann waren wir auf dem Weg nach Haus, da war es mit der Klassenfahrt aus.
Gabriel: âDie Schönheit von Helgolandâ
Helgoland ist schön, die Robben da sind sĂŒĂ, wir wurden von ân paar Leuten ziemlich nett gegrĂŒĂt, es gab ein paar von uns, denân ging es nicht so gut, es gab auch paar Touristen, die trugen einen Hut.
Der Steg ins Meer, die DĂŒne, tiefer Sand, Die ganze Wunderinsel Helgoland, Und kleine FĂŒĂe, die sich mĂŒde gehân, Und schöne wieder, die darĂŒber wehân.
Lina: âEin Morgen in Helgolandâ
Der Morgenwind ist kalt. Ich höre einen Schrei, da wurde mir ganz blei, oh nein, die Ziegen sind frei.
Die Ziegen laufen weg, da kriegâ ich einen Schreck, auf einmal war die ganze Klasse weg.
Stina T.: âHelgolandâ
Vom Land zur Insel am Strand, wir fuhren mit der FĂ€hre nach Helgoland. Der Weg zur Jugendherberge war weit, es war echt verschwendete Zeit. Wir schlossen die TĂŒr stĂ€ndig ab und wenn es klopfte, schrien wir: âHaut ab!â Das Essen war sehr lecker und fĂŒr den Morgen stellten wir den Wecker.Â
Am nĂ€chsten Morgen standen wir auf und am Nachmittag gingâs ins Oberland rauf. Da gingen wir in den Ort und kauften uns was dort. Vorher waren wir noch auf der âDĂŒneâ, die Kegelrobben machten KunststĂŒcke wie auf der BĂŒhne. Modularbeit gab es auch, fĂŒr manche verging es wie im Lauf.Â
Nun war der letzte Tag und manche wurden krank, sie mussten in ein extra Zimmer und ĂŒbergaben sich immer. Es ging dann ins AWI, wir untersuchten aber kein Kohlrabi. Plankton haben wir gefischt und unterm Mikroskop gesehn, danach mussten wir wieder zur Jugendherberge gehen.Â
Vor der Abfahrt gingâs den meisten wieder besser, dann fuhren wir mit der FĂ€hre durchs GewĂ€sser.Â
Im Sommer 2022 haben 28 SchĂŒlerinnen und SchĂŒler vom Lloyd Gymnasium erfolgreich ihre französischen SprachprĂŒfungen abgelegt. Diese werden jedes Jahr in Kooperation mit dem Institut français Bremen am Lloyd Gymnasium durchgefĂŒhrt. Es waren alle Niveaus von A1 (SprachanfĂ€nger) bis B2 (Abiturniveau) vertreten.