Tag 13 – schoolday

Es ist Montag 6:45 Uhr – wir frühstücken. Im Hintergrund läuft der Fernseher. Nachdem wir unseren Lunch eingepackt haben, laufen wir zur Bushaltestelle – also 3 Schritte aus der Haustür raus und wir stehen an der Bushaltestelle. Dann kommt der gelbe Bus. In weniger als 3 Minuten sind wir an der Schule. Nachdem wir unsere Sportsachen in den Spind geschlossen haben gehen wir zu unserem „Homeroom“. In der 1. Stunde haben wir Bio, in der sie Fruchtfliegen züchten. Es folgen die Fächer Chemie, Englisch, Geometrie und Deutsch. Zwischendurch gab es auch Lunch und ich war noch in der Study Hall. Bei uns wäre Study Hall ein Freiblock, aber da wir die Schule nicht verlassen dürfen sitzen wir nun in dem auf Minusgraden gekühlten Auditorium und machen Hausaufgaben oder so ähnlich. In Geometrie wurde ich dann noch gefragt wie man Kokain auf Deutsch ausspricht oder andere Namen von Schülern. In den letzten beiden Stunden treffen wir uns mit Frau Budau und Herrn Jahic zum Sportunterricht. Also auf geht’s, ab geht’s. Halt Stop – Sportsachen vergessen! An diese Spinde kann ich mich einfach nicht gewöhnen, zumal Kelly – meine Austauschschülerin – nicht mehr dabei ist um mir mit dem Code zu helfen. Panik kommt in mir hoch! Nachdem mir ein Lehrer zur Hilfe geeilt kam, beschloss ich das mit den Spind lieber sein zu lassen. Zu riskant das Ganze! Dann haben wir nicht mal Sport gemacht, sondern das Frühstück für New York besprochen. Bis jetzt wollen 5 Leute Müsli, 3 Leute Toast und der Rest Rührei. Ich denke das dauert noch paar Stunden bis das geklärt ist. Nach der Schule wurden wir vom Opa abgeholt, der mir von seinem 2-wöchigen Deutschlandurlaub 1989 erzählt hat und gefragt, ob wir denn Ferien in Deutschland hätten. Kurze Zeit später hat er uns wieder zur Schule gebracht, da die Fußballmannschaft von Kelly ein Heimspiel hatte. Gleichzeitig gab es auch ein Volleyballspiel in der Schule. Dort waren wir die meiste Zeit, da es draußen einfach zu kalt war. Wenn ich mich noch recht erinnere, haben sie verloren. Ja, Fußball ist nicht so ihr Ding! ~ Alina

It’s Monday 6:45 am: breakfast time – with the TV running. We pack our lunch and walk the three steps to the bus stop. We take the yellow school bus for an everlasting three minutes ride. After we put our sports gear in the locker, we rush to our homerooms. We have biology in the first period where they breed fruit flies. The subjects Chemistry, English, Geometry and German are in pursuit. In between we have Study Hall and of course Lunch. Study Hall could be considered a free lesson in Germany, but since we are not allowed to leave school grounds, we spend the time in a freezingly cold auditorium, doing our homework or something else. In Geometry, I am asked how to say cocaine or other names of students in German. In the last two hours we actually meet up with Mrs Budau and Mr Jahic for gym class – let’s get started! Darn – forgot my gear in my locker. Need help from a teacher since Kelly, my host, is not around. The locks and I will not become friends – way to risky this whole thing. We ended up not doing any sports, but discussed breakfast for New York instead. And we still haven’t reached an agreement. That might still take a couple of hours, I guess. We were picked up after school by Kelly’s grandpa, who told me some gossip about his trip to Germany in ’89. He asked me if we actually have school holidays in Germany, go figure. Later on we went to Kelly’s soccer game. Unfortunately they lost. Maybe it’s just not their cup of tea. At the same time there was also a volleyball game inside the gym. We stayed there most of the time, because it was too cold outside. ~ Alina