Behutsame Schritte zurück zur Normalität

Im Artikel der Nordsee-Zeitung vom 03.06.2022 schildert Schulleiterin Frau Lissé gemeinsam mit der Pyschologin vom ReBUZ Frau Bender-Klöck und dem Schuldezernenten Herrn Frost die aktuelle Situation an unserer Schule:

Nach dem Attentat 03-06-2022 NZ-Artikel

Hier finden Sie die Elterninfomationen des ReBuZ.

Das Betreuungsangebot durch das ReBUZ und durch Seelsorgende wird es weiterhin geben. Zusätzlich kann man unter 08001110111 oder bei psychnavi-bremerhaven.de auch am Wochenende Hilfe finden. Hier finden Sie weitere Beratungsangebote.

Wir halten zusammen

Die Schüler*innen, die Lehrer*innen und die Elternschaft haben am 19. Mai 2022 das erlebt, was man keiner Schule wünscht. Ein Attentäter hat im Gebäude Grazer Straße unsere Schulsekretärin schwer verletzt. Der Täter wurde kurze Zeit später gefasst. Der Amokalarm musste ausgelöst werden.

Über 4 Stunden mussten sich Oberstufenschüler*innen mit ihren Lehrer*innen in Kursräumen verbarrikadieren, weil durch Polizei und Sondereinsatzkräfte ausgeschlossen werden musste, dass es einen weiteren Täter gibt.

Auch im Gebäude Wiener Straße mussten die Schüler*innen mit ihren Lehrer*innen längere Zeit in den Räumen bleiben, um eine Gefahr für sie auszuschließen.

Polizei, Sondereinsatzkräfte, Rettungskräfte, Seelsorger und Psychologen aus der gesamten Umgebung waren im Einsatz.

Diese Ausnahmesituation hat uns alle an die Grenzen des Vorstellbaren gebracht und Ängste ausgelöst. Von allen Seiten haben wir aktiven Beistand aus der gesamten Stadt erhalten und den normalen Schulalltag einige Tage ausgesetzt, um gemeinsam und auch individuell die Bewältigung des Attentats anzugehen.

Wir danken allen, die am 19.05.2022 für uns da waren und denen, die uns weiterhin unterstützen. Wir hoffen, dass unsere Sekretärin wieder gesund wird. Wir schauen gemeinsam nach vorne.

Die unten stehenden Artikel der Nordsee-Zeitung lesen:

Attentat 19-05-2022 NZ